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Kriminalitätsbekämpfung: Zahl der Einbrüche geht zurück
Lokales 28.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Kriminalitätsbekämpfung: Zahl der Einbrüche geht zurück

Mehr Information und mehr Präsenz: die Zahl der Einbrüche geht weiter zurück.

Kriminalitätsbekämpfung: Zahl der Einbrüche geht zurück

Mehr Information und mehr Präsenz: die Zahl der Einbrüche geht weiter zurück.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 28.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Kriminalitätsbekämpfung: Zahl der Einbrüche geht zurück

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Rund 60 Verdächtige wurden im laufenden Jahr bereits wegen Einbruchverdachts verhaftet. Bei den Einbrüchen wurde indes ein Rückgang um 15 Prozent festgestellt.

(jag) - Die Zahl der Einbrüche ist in den ersten Monaten dieses Jahres weiter gesunken. Laut den Zahlen, welche der Minister für innere Sicherheit Etienne Schneider im  Rahmen seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage liefert, gab es bisher ein Minus von 15 Prozent. Bereits 2015 ging die Einbruchskriminalität im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent zurück. Schneider führt diesen Rückgang in erster Linie auf eine intensivere Polizeiarbeit zurück.

Einbruchsvorbeugung sei somit zu einer Priorität geworden. Einerseits würde die Bevölkerung über die Medien, Informationsversammlungen und persönliche Beratung  sensibilisiert und informiert werden. Auf der anderen Seite sei die Zahl der Kontrollfahrten in potentiellen Einbruchsgegenden deutlich gestiegen. Zudem verfüge die Polizei über eine Spezialeinheit welche sich ausschließlich der Aufklärung von Einbrüchen widme.

In diesem Zusammenhang wurden im Laufe des Jahres bereits 60 Verdächtige festgenommen.

Sehr erfolgreich gestalte sich laut Schneider aber auch die regionale und europäische Polizeikooperation. Diese erfolge einerseits über gezielten Datenaustausch, andererseits über gemeinsame Kontrollaktionen. In den verschieden Einsatzzentralen in Frankreich, Belgien und Deutschland wurden zudem direkte Verbindungswege geschaffen um im Notfall koordiniert einzugreifen.           


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