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Krankenhausverbund: Notaufnahme wird auf Kirchberg zentralisiert
Lokales 2 Min. 27.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Krankenhausverbund: Notaufnahme wird auf Kirchberg zentralisiert

Es ist vollzogen: Dr. Philippe Turk (ZithaKlinik) und Dr. Paul Wirtgen (Kirchberg-Krankenhaus) haben die Kräften und Kompetenzen ihrer Häuser vereint. Unter dem Namen "Hôpitaux Robert Schuman" wurden die Clinique Bohler, die Clinique Sainte-Marie, das Hôpital Kirchberg und die ZithaKlinik zusammengeführt.

Krankenhausverbund: Notaufnahme wird auf Kirchberg zentralisiert

Es ist vollzogen: Dr. Philippe Turk (ZithaKlinik) und Dr. Paul Wirtgen (Kirchberg-Krankenhaus) haben die Kräften und Kompetenzen ihrer Häuser vereint. Unter dem Namen "Hôpitaux Robert Schuman" wurden die Clinique Bohler, die Clinique Sainte-Marie, das Hôpital Kirchberg und die ZithaKlinik zusammengeführt.
Lokales 2 Min. 27.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Krankenhausverbund: Notaufnahme wird auf Kirchberg zentralisiert

Das Kirchberg-Krankenhaus und die ZithaKlinik bilden nun eine gemeinsame Einheit. Kräfte und Kompetenzen werden gebündelt. Besonders die Betreuung von Notfällen wird auf Kirchberg zentralisiert.

(BB) Die Fondation François-Elisabeth (mit dem Kirchberg-Krankenhaus,  der Clinique Bohler und der Clinique Sainte-Marie ) und die ZithaKlinik bilden nun eine gemeinsame Einheit. Nach außen hin, ändert sich kaum etwas. Die vier Einrichtungen des neuen Krankenhausverbunds bleiben bestehen: Jeder behält seinen Namen und seinen Standort im Rahmen der gemeinsam gegründeten Stiftung "Fondation Hôpitaux Robert Schuman".  Intern wird allerdings vieles anders. 

Vier Krankenhäuser, sechs Kompetenzbereiche

Ziel der Fusion ist die Aktivitäten zu bündeln, und verstärkt mit jeweiligen "pôles de compétence" den Bedürfnissen der Patienten entgegenzukommen. Konkret werden medizinische Abteilungen zusammengeführt  und die Aktivitäten in großen Feldern vereint.

  • Für die Notaufnahme ist künftig der Standort auf Kirchberg zuständig. Bevor die Kapazitäten  der ZithaKlinik nach Kirchberg verlegt werden, bedarf es allerdings noch etwas Zeit. Dr. Philippe Turk, stellvertretender Direktor des neuen Verbunds, schätzt, dass die Neugestaltung erst nach dem Sommer 2015 vollzogen sein wird.
  • Das Mutter-Kind-Zentrum und die Frauenmedizin erfolgen angesichts der bisherigen Aufträge in der Clinique Bohler.
  • Das Zentrum für Geriatrie ist in der Clinique Sainte-Marie  in Esch-Alzette angesiedelt, weitere Abteilungen für die Pflege älterer Menschen gibt es in der ZithaKlinik und im Kirchberg-Krankenhaus.
  • Im Fall von psychischen Störungen bei Erwachsenen oder Jugendlichen bietet das Zentrum im Kirchberg-Krankenhause weiterhin Hilfe.
  • Weiter gibt es ein Zentrum für innere Medizin, eins für den Bewegungsapparat, und ein weiteres für den Bereich "Viszeral-Onkologie" (z.B für Bauchoperationen und Krebserkrankungen). Diese drei Zentren befinden sich zurzeit sowohl im Kirchberg-Krankenhaus als auch in der ZithaKlinik. Sie werden allerdings in den nächsten Jahren auf jeweils einem Standort angeboten (je nach kritischer Masse, passenden Infrastrukturen und der nötigen Nähe zur Notaufnahme).

Insgesamt werden sich in den  "Hôpitaux Robert Schuman" rund 250 Ärzte und 2.200 Mitarbeiter um die Patienten kümmern. "Die Neugestaltung ermöglicht uns in unseren Häusern spezialisierte Mannschaften zu schaffen. Dem Patient steht also nicht nur ein Arzt sondern ein ganzes Team in einem spezialisierten Zentrum zur Verfügung ", erklärt Generaldirektor Paul Wirtgen.

Die Fusion ist denn auch ein starkes Zeichen an die Politik, insbesondere im Rahmen des neuen Spitalplans und der einhergehenden medizinischen Aufgabenteilung auf nationaler Ebene. Welche Krankenhaus welchen  Kompetenzbereich bekommen wird, ist zurzeit noch unentschieden.