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KPL im Wahlkampf: Systemkritik nach alter Schule
Lokales 17.10.2013

KPL im Wahlkampf: Systemkritik nach alter Schule

Demo der KPL vor dem Eingang der Börse: "Das Geld muss dort genommen werden, wo es ist: beim Groß- und Finanzkapital", sagt KPL-Prä­sident Ali Ruckert.

KPL im Wahlkampf: Systemkritik nach alter Schule

Demo der KPL vor dem Eingang der Börse: "Das Geld muss dort genommen werden, wo es ist: beim Groß- und Finanzkapital", sagt KPL-Prä­sident Ali Ruckert.
Foto: KPL
Lokales 17.10.2013

KPL im Wahlkampf: Systemkritik nach alter Schule

In den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten hatten die Luxemburger Kommunisten einen schweren Stand. Der Einzug ins Parlament ist und bleibt aber das Ziel. Genauso wie die Abschaffung des gesamten kapitalistischen Systems.

(CBu) - Eines haben die luxemburgischen Kommunisten allen anderen Parteien im Land voraus: Die im Jahre 1929 gegründete KPL ist bei weitem die älteste Partei im Geschäft. Die Zeiten respektabler Wahlergebnisse liegen aber fast genauso lang zurück.

Bei den kommenden Wahlen tritt die KPL demnach in einem Punkt recht bescheiden auf. "Ein Sitz im Parlament" und damit "die Plattform, um unsere Ideen besser zu vertreten", ist das von Parteichef Ali Ruckert ausgegebene Ziel.

Inhaltlich endet dann aber die Bescheidenheit. Man sei die einzige Partei, die das aktuelle kapitalistische System konsequent in Frage stellt, so Ruckert. Die Stärkung der sozialen Gleichheit und Gerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Facetten ist damit auch das allumfassende kommunistische Wahlkampfthema.

"Wir wollen nach wie vor den Kapitalismus abschaffen und damit eine radikale Umwälzung der Macht- und Besitzverhältnisse in der Gesellschaft vollziehen", bringt Ruckert das ur-kommunistische Selbstverständnis auf den Punkt.

Demnach werde man auch bis auf weiteres auf sich allein gestellt sein; eine dauerhafte, effektive Kooperation mit den "systemstützenden Parteien" komme jedenfalls nicht in Frage. Im Wahprogramm der KPL findet man dennoch viele konkrete politische Antworten auf sehr viele Probleme des Landes.


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