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Hausdurchsuchungen auch bei Firmen
Lokales 21.07.2021
Korruptionsverdacht in Strassen

Hausdurchsuchungen auch bei Firmen

Ein leitender Beamter der technischen Dienste aus Strassen steht im Mittelpunkt einer möglichen Korruptionsaffäre.
Korruptionsverdacht in Strassen

Hausdurchsuchungen auch bei Firmen

Ein leitender Beamter der technischen Dienste aus Strassen steht im Mittelpunkt einer möglichen Korruptionsaffäre.
Foto: Charlot Kuhn / LW-Archiv
Lokales 21.07.2021
Korruptionsverdacht in Strassen

Hausdurchsuchungen auch bei Firmen

Nicht nur bei der Kommune, sondern auch bei zwei Unternehmen wurden vergangene Woche Hausdurchsuchungen durchgeführt. Das wurde nun von offizieller Seite bestätigt.

(str/c.k.) -  Die Pressestelle der Justiz hat am Mittwoch die LW-Informationen zu den Ermittlungen gegen den leitenden Beamten der technischen Dienste der Gemeinde Strassen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit offiziell bestätigt.

Aus einer am Nachmittag versandten Pressemitteilung geht hervor, dass es am Dienstag vergangener Woche nicht nur Hausdurchsuchungen bei der Kommune gab, sondern auch bei zwei Unternehmen. 

Die Ermittlungen seien nach einer Anzeige der Cellule de renseignement financier bei der Staatsanwaltschaft aufgenommen worden. Die habe daraufhin einen Untersuchungsrichter befasst. 


Korruptionsverdacht in Strassen
In der Gemeinde Strassen hat es Hausdurchsuchungen wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit gegen einen hohen Beamten gegeben.

Konkret wird dem  Leiter der technischen Dienste der Gemeinde vorgeworfen, illegalerweise  Geldsummen im Gegenzug für die Vergabe von kommunalen Bauaufträgen erhalten zu haben. 

Die Ermittlungen laufen noch. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Bei der Gemeinde selbst beschränken sich die Untersuchungen derzeit auf eine verdächtige Person - das kann sich aber im Laufe der Ermittlungen jederzeit ändern.  

Auch mögliche Mitwisser im Visier

Sollte sich der Korruptionsverdacht erhärten, ist es so, dass sich nicht nur derjenige strafbar gemacht hat, der die Gelder oder Geschenke für irreguläre Gegenleistungen entgegengenommen hat. Das entspricht dem Tatbestand der passiven Korruption. Auch diejenigen, die diese Person für den Gegendienst entlohnt haben und mögliche Mitwisser sind in dem Fall einer Strafverfolgung ausgesetzt.

Bei der Kommune war man am Mittwoch zu einer offiziellen Stellungnahme nicht bereit. Der leitende Beamte soll am Donnerstagvormittag, so wie es das Statut des Gemeindebeamten vorsieht, vor dem Schöffenrat zu den Vorwürfen Stellung beziehen. Der Dienstherr wird in der Folge entscheiden, ob er als Nebenkläger Strafanzeige erstellt. Es wird in diesem Fall dann auch eine öffentliche Mitteilung erwartet. Bereits vergangene Woche wurde der betroffene Beamte vom Dienst freigestellt. 

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