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Konz: Mann soll Wohnung von Partnerin angezündet haben
Lokales 21.03.2019

Konz: Mann soll Wohnung von Partnerin angezündet haben

Der Einsatz in der Karthäuser Straße in Konz dauerte bis in die Morgenstunden.

Konz: Mann soll Wohnung von Partnerin angezündet haben

Der Einsatz in der Karthäuser Straße in Konz dauerte bis in die Morgenstunden.
Foto: Feuerwehr Konz
Lokales 21.03.2019

Konz: Mann soll Wohnung von Partnerin angezündet haben

Fünf Menschen werden bei einem Brand in einem Mietshaus verletzt, das Gebäude droht einzustürzen. Schnell fällt der Verdacht auf den Partner einer Bewohnerin. Er soll die Frau bedroht und ihre Wohnung angezündet haben.

(dpa/lrs) - Nach einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Konz (Landkreis Trier-Saarburg) ist ein 42-jähriger Mann in Polizeigewahrsam, der das Feuer am späten Mittwochabend mutwillig gelegt haben soll. „Es dürfte sich um die Eskalation eines Beziehungsstreits gehandelt haben“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. 

Die 36 Jahre alte Partnerin des Tatverdächtigen habe in dem Haus gewohnt. Der Mann solle wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung noch am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Bei dem Brand hatten vier Polizisten und eine Bewohnerin leichte Rauchgasvergiftungen erlitten.

Die 36 Jahre alte Frau sei am Mittwochabend bereits kurz vor dem Brand zur Polizei gegangen und habe den Tatverdächtigen, der sich in ihrer Wohnung aufgehalten habe, wegen Bedrohung angezeigt, sagte der Sprecher. Als die Polizei dort ankam, habe es bereits gebrannt. Zeitgleich hätten Beamte den 42-Jährigen angetroffen. „Wir gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus“, sagte der Sprecher.

Darauf deute die Brandentwicklung hin. Genauere Ergebnisse sollen laut Polizei Brandermittler liefern. Die könnten aber frühestens am Donnerstagnachmittag ins Haus. Die Feuerwehr habe am Vormittag noch Glutnester gelöscht, das Haus sei außerdem einsturzgefährdet, sagte der Sprecher. In dem Haus seien vier Mieteinheiten. Die Feuerwehr verhinderte, das sich das Feuer auf die ebenfalls evakuierten Nachbarhäuser ausbreitete. Den Schaden schätzte die Polizei zunächst auf etwa 350.000 Euro.


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