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Knapp 8,5 Kilometer fehlen noch
Lokales 2 Min. 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Knapp 8,5 Kilometer fehlen noch

Erdbewegungsarbeiten auf dem „Haeschtref erbierg“: Noch rund 90 000 von 600 000 Kubikmetern Sandstein bleiben abzutragen.

Knapp 8,5 Kilometer fehlen noch

Erdbewegungsarbeiten auf dem „Haeschtref erbierg“: Noch rund 90 000 von 600 000 Kubikmetern Sandstein bleiben abzutragen.
Foto: Nico Muller
Lokales 2 Min. 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Knapp 8,5 Kilometer fehlen noch

Im Juli 1997 hatte das Parlament grünes Licht erteilt für den Bau der Nordstraße zwischen Mersch und Waldhof. Das letzte knapp 8,5 km lange Teilstück bis Waldhof wird erst 2014 eröffnet werden, wie René Biwer und Romain Spaus von der Straßenbauverwaltung versicherten.


Blick auf das Nordportal des Tunnels „Stafelter“: Die Betonierungsarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein.
Blick auf das Nordportal des Tunnels „Stafelter“: Die Betonierungsarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein.
Foto: Nico Muller
Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der Wildbrücke „Réngelbour“.
Weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der Wildbrücke „Réngelbour“.
Foto: Nico Muller

Von Nico Muller

Im Juli 1997 hatte das Parlament grünes Licht erteilt für den Bau der Nordstraße zwischen Mersch und Waldhof. Am 24. Januar 2008 wurde davon das erste vier Kilometer lange Teilstück zwischen dem Merscher Kinderdorf und Lorentzweiler offiziell in Betrieb genommen. Das letzte, knapp 8,5 km lange Teilstück bis Waldhof wird erst 2014 eröffnet werden, wie uns dieser Tage René Biwer und Romain Spaus von der Straßenbauverwaltung versicherten.

Die umfangreichen Arbeiten kommen aber planmäßig voran. Gearbeitet wird derzeit hauptsächlich an drei Fronten: im Tunnel „Stafelter“, an der Wildbrücke „Réngelbour“ sowie an der offenen Strecke auf dem „Haeschtreferbierg“.

Nach knapp einem Jahr werden im Tunnel „Stafelter“ (1 850 m) die Betonierungsarbeiten in Kürze abgeschlossen werden können. Die ersten 200 m Tunnel auf der Nordseite, die aus topologischen Gründen im Tagebau realisiert wurden, werden nun auch mit Erdreich zugeschüttet. Anschließend wird der Eingangsbereich mit Steinkörben bestückt, so wie das bereits u. a. bei den Tunnels „Gousselerbierg“ und „Grouft“ gehandhabt wurde.

90 000 von 600 000 Kubikmetern abgetragen

Beginnen werden bald auch die sogenannten „Génie civil“-Arbeiten, die das Verlegen von Leitungen für Strom, Regenkollektoren und Leerrohren sowie die eigentlichen Straßenbauarbeiten usw. umfassen. Abgeschlossen sein sollen diese Ende August 2012. Auf dem „Haeschtreferbierg“, wo 2 775 m Autobahn in offener Bauweise gebaut werden, bleiben noch rund 90 000 von insgesamt 600 000 Kubikmetern Sandgestein abzutragen.

Die „Génie civil“-Arbeiten sollen hier bis zum Sommer 2013 bewerkstelligt sein. Was die Wildbrücke „Réngelbour“ (150 m) auf dem „Haeschtrefer Plateau“ betrifft, so sind die betreffenden Arbeiten, die im Herbst des vergangenen Jahres in Angriff genommen worden waren, sehr weit fortgeschritten. Alle seitlichen Mauern stehen, und zur Zeit ist auch bereits rund die Hälfte der abdeckenden Steinplatten installiert. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind (im November), wird die Abdichtung des Bauwerks vorgenommen, bevor es mit Erdreich überdeckt wird. Im Februar 2012 soll die Wildbrücke dann ganz fertig sein.

Während im „Grouft“ (2 966 m) zurzeit Anstreicherarbeiten durchgeführt werden, soll mit dem Neubau der Nationalstraße 7 zwischen dem Verteilerkreis unter der Autobahn und einem weiteren noch zu schaffenden Verteilerkreis auf der Höhe des Hauses Jegen im Eingang von Lorentzweiler nach dem Sommer angefangen werde. Bei 340 Tagen Arbeitszeit rechnet man bei der Straßenbauverwaltung mit der Fertigstellung im Frühjahr 2013.

Vorbereitet ist denn auch schon ein sogenannter „Poste médical avancé“ (PMA) vor dem Tunnel „Gousselerbierg“. Dieser PMA soll die Hilfe der Rettungsdienste im Notfall noch wirksamer gestalten.