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Klangterror Weihnachten
Lokales 1 05.12.2022
Weihnachtsgazettchen

Klangterror Weihnachten

ESSSSS WEIHNNNAAAAACHTET SEEEEEHR - könnte man bei manchem Fan des Feiertagstrubels meinen.
Weihnachtsgazettchen

Klangterror Weihnachten

ESSSSS WEIHNNNAAAAACHTET SEEEEEHR - könnte man bei manchem Fan des Feiertagstrubels meinen.
Foto: Shutterstock
Lokales 1 05.12.2022
Weihnachtsgazettchen

Klangterror Weihnachten

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Von absurd bis witzig: In der täglichen Glosse „Gazettchen“ erzählen „Wort“-Autoren von ihren Erlebnissen rund um Weihnachten. Heute geht es um den besonderen Klang rund um die Festtage.

„Laaaaaaaaast Christmas, I gave you my heart / But the very next day you gave it awaaaaay“ - Na? Haben Sie den Wham!-Klassiker auch schon für dieses Jahr zur Genüge gehört? Oder das Gedudel von hässlichem Plastik-Dekokram wie singende Weihnachtsbäume oder ein saftig-blechernes „Hohoho“ aus der Santa-Claus-Puppe? 

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Rein klanglich birgt die Advents- und Weihnachtszeit so manche Herausforderung. Jenseits redundanter Popradiosongs aus dem „Besten der letzten 40 Jahre Weihnachtshitparade“ kann schon der überschwängliche Ton der vielen Begegnungen mit besonders frohgestimmten Festtagsanhängern und das unvermeidliche „Schéi Feierdeeg an e gudde Rutsch an dat neit Joer!“ ab dem hundertsten Mal das innere Fass zum Überlaufen bringen.

Grafik: Shutterstock

Kinderlärm und der genervte Ton des zu organisierenden Zusammenlebens kommt zusätzlich auf, wenn man plötzlich im Haus aufeinander hockt. Das sonst nur auf einige Stunden zusammengeführte Familienleben pulsiert nun groß auf kleiner Fläche. 

„Leise“ sollte der Schnee doch rieseln?!


Gazettchen, die tägliche Kolumne des Luxemburger Wort
In der täglichen Glosse „Gazettchen“ erzählen „Wort“-Autoren von ihren Erlebnissen des Alltags.

Moment mal! „Leise“ rieselt doch der Schnee; und in den Liedern der Advents- und Weihnachtsliedern ist doch nur von ganz sanft schallenden Glöckchen, stimmungsvollen Engelschören und dem nur respektvoll geflüsterten Geheimnis um die Geburt von Jesus Christus die Rede. 

Jetzt ahne ich, warum mein Vater sich nicht lange bitten ließ, mit dem Hund selbst an eisig-nasskalten Winterabenden eine weitere Runde Gassi zu gehen: Er wollte vielleicht gerade den besonders ursprünglichen Klängen des Festes auf den Grund gehen, von den Klängen in den Zeiten des Friedens und der Liebe. Also, wenn das kein Argument für einen Redakteur mit Hauptschwerpunkt Kultur ist – ich muss das mal im eigenen Zuhause testen. Oder besser davor.

Hier finden Sie die gesammelten Gazettchen-Kolumnen. 

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