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Keine Risikostrecke
Lokales 06.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Keine Risikostrecke

Der Streckenabschnitt zwischen Bettemburg und Thionville ist laut Minister Bausch kein Risikobereich.

Keine Risikostrecke

Der Streckenabschnitt zwischen Bettemburg und Thionville ist laut Minister Bausch kein Risikobereich.
Guy Jallay
Lokales 06.12.2018 Aus unserem online-Archiv

Keine Risikostrecke

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Eine ganze Reihe von Fragen zu den Zugunglücken im Raum Bettemburg richtet der Abgeordnete David Wagner (Déi Lénk) an den zuständigen Minister. François Bausch verweist hingegen auf die laufenden Untersuchungen.

Gleich dreimal war der Eisenbahnabschnitt zwischen Bettemburg und der französischen Grenze in den letzten 13 Jahren von Zugunglücken betroffen. Zuletzt kollidierten am 16. Oktober im Verschiebebahnhof Bettemburg zwei Güterwaggons mit einem stehenden Güterzug. Die Waggons rollten vom sogenannten Ablaufberg, bei der Kollision wurde niemand verletzt. Der Zugführer konnte sich in letzter Minute in Sicherheit bringen, es handelte sich um die gleiche Person, welche bereits in die tödliche Kollision vom 14. Februar 2017 verwickelt war. Beim Zusammenstoß zwischen einem CFL-Personenzug und einem Güterzug war damals der luxemburgische Lokführer ums Leben gekommen.Der dritte Unfall geht auf den 11. Oktober 2006 zurück, damals waren sechs Menschen ums Leben gekommen, insgesamt 16 wurden verletzt.


Das Zugunglück in Bettemburg hat sowohl technische als auch menschliche Ursachen.
Das Sicherheitssystem versagte
Der Zwischenbericht zum Zugunglück in Bettemburg deutet auf eine Kombination aus technischem und menschlichem Fehler hin. Der Lokführer übersah demnach ein rotes Signal, die Technik die eingreifen sollte, versagte allerdings ebenfalls.

Keine Gemeinsamkeiten

Bausch verweist zudem auf den Umstand, dass, entgegen den Behauptungen der Fragesteller, die Regeln betreffend den Betrieb eines Rangierbahnhofs in Luxemburg die gleichen seien wie in Frankreich. Das bedeutet, dass ein Zug während der Dauer von Rangiermanövern keine Fahrterlaubnis erhält. Bei der Kollision am 16. Oktober war das Signal für den belgischen Güterzug denn auch geschlossen.

Zum Unfall selbst kam es innerhalb des Rangierbahnhofes. Die genaue Ursache dieser Kollision wird zurzeit noch von den zuständigen Stellen untersucht. Der Unfall erfüllte allerdings nicht die reglementarischen Bedingungen, die eine technische Untersuchung der Administration des enquetes techniques notwendig macht. Diese Verwaltung verlangte weitere technische Informationen und kann später Sicherheitsempfehlungen aussprechen.

Untersuchungen laufen

Was den tödlichen Unfall vom 14. Februar 2017 betrifft, so verweist Bausch auf die laufenden Untersuchungen der Justiz. Ein Zwischenbericht war am 19. Februar dieses Jahres veröffentlicht worden. Dieser kam zum vorläufigen Schluss, dass der Unfall auf eine Kombination aus menschlichem Versagen und technischen Problemen zurückzuführen sei.


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