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Keine Milde für Drogendealer
Das Hauptquartier der Bande befand sich in diesem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs von Longwy.

Keine Milde für Drogendealer

Foto: Lex Kleren
Das Hauptquartier der Bande befand sich in diesem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs von Longwy.
Lokales 10.12.2018

Keine Milde für Drogendealer

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Die Mitglieder einer Drogenbande aus Longwy hatten sich von ihrem Gang vor das Berufungsgericht eigentlich Strafminderung versprochen. Die Richter am Appellationshof Luxemburg aber sahen das anders.

Kiloweise Kokain hatte die nigerianische Drogenbande, die als Nachfolger der Gruppe aus dem G33-Drogenhaus in Wasserbillig gilt, aus dem französischen Longwy mit Bus und Bahn nach Luxemburg gebracht und im hauptstädtischen Bahnhofsviertel verkauft.

Sieben Mitglieder der Bande waren im Februar 2018 deswegen zu Haftstrafen zwischen drei und sechs Jahren – teilweise mit Strafaufschub – sowie zu Geldstrafen verurteilt worden. Drei von ihnen hatten Berufung gegen das Urteil eingelegt und eine mildere Strafe beantragt.


Das Hauptquartier der Bande befand sich in diesem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs von Longwy.
Urteil gegen Drogenbande aus Longwy: Keine kriminelle Organisation
Die 7. Strafkammer ist am Donnerstag bei ihrem Urteil im Prozess gegen eine Gruppe von nigerianischen Drogendealern aus Longwy weit unter der Strafforderung der Staatsanwaltschaft zurückgeblieben.

In zweiter Instanz haben die Richter dem allerdings nicht stattgegeben und entschieden, das Strafmaß aus erster Instanz in vollem Ausmaß zu bestätigen.

Die Richter in erster Instanz waren bereits weit unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß geblieben, da sie den erschwerten Tatbestand der kriminellen Organisation als nicht erwiesen beurteilten.


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