Kein Schnee in Sicht: Wieder keine weißen Weihnachten
(SH) - Der Traum von weißen Weihnachten wird auch in diesem Jahr in Luxemburg nicht erfüllt werden. „Die Temperaturen werden in den kommenden Tagen ansteigen“, heißt es beim staatlichen Wetterdienst Meteolux.
Für Heiligabend sind Temperaturen von bis zu acht Grad Celsius vorgesehen, am ersten Weihnachtsfeiertag kann es bis zu zehn Grad warm werden. Dabei muss immer wieder mit Regen gerechnet werden. Auch heftigere Windböen sind zu erwarten.
Demnach sind in diesem Jahr in Luxemburg eher graue als weiße Weihnachten angesagt. „So kurzfristig sind die Vorhersagen verlässlich“, zerschlagen die Wetterexperten in Findel das letzte Fünkchen Hoffnung auf Schnee für die kommenden Tage.
Auch andere Meteorlogen lassen keine anderen Schlüsse zu: „Für Schnee an Weihnachten sieht es derzeit ganz schlecht aus“, heißt es etwa in der Vorhersage von „Meteo Boulaide“. Lediglich zwei Prozent soll die Wahrscheinlichkeit betragen.
Eine Seltenheit
Weiße Weihnachten sind in Luxemburg eh alles andere als üblich. Lediglich zweimal hat es sie innerhalb der vergangenen 20 Jahre gegeben: 2001 und 2010. Vor sechs Jahren waren über die Feiertage dabei nahezu 20 Zentimeter Schnee gefallen.
Wer demnach für die Feiertage nicht auf die weiße Pracht verzichten will, sollte sich möglichst schnell auf die Suche nach einem Last-Minute-Trip in die Kälte machen.
Denn ob es in diesem Jahr in Luxemburg überhaupt noch schneien wird, ist mehr als fraglich. Wohl soll es an den letzten Dezembertagen vor allem frühmorgens mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder etwas kälter werden, nach derzeitigem Stand ist jedoch für Ende Dezember nicht mit Niederschlag zu rechnen.
Tage werden länger
Positives gibt es dennoch zu
verzeichnen: Die kürzesten Tage des Winters sind vorbei. Ab jetzt wird es abends langsam aber sicher wieder etwas länger hell bleiben.
Wird die Sonne am Freitag noch um 16.36 Uhr untergehen, so wird sie dies an Silvester erst sieben Minuten später – um 16.43 Uhr – tun. Dann ist immerhin wieder mit acht Stunden und neun Minuten Tageslicht zu rechnen, fünf Minuten mehr als zurzeit.
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