Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Katholische Kirche "not amused"
Generalvikar Erny Gillen findet es einen erstaunlichen Vorgang, dass die Glaubensgemeinschaften vor vollendete Tatsachen gestellt werden, obschon noch gar kein Regierungsprogramm vorliegt.  

Katholische Kirche "not amused"

Foto: Anouk Antony
Generalvikar Erny Gillen findet es einen erstaunlichen Vorgang, dass die Glaubensgemeinschaften vor vollendete Tatsachen gestellt werden, obschon noch gar kein Regierungsprogramm vorliegt.  
Lokales 1 25.11.2013

Katholische Kirche "not amused"

Die Katholische Kirche ist alles andere als amused über die Absichten der künftigen Regierung. Dabei geht es um den Religionsunterricht, die Finanzierung der Glaubensgemeinschaften und den Nationalfeiertag.

(mig) - Die Katholische Kirche ist alles andere als amused über die Absichten der künftigen Regierung. Gemeint sind die Abschaffung des Religionsunterrichts sowie die Ankündigung von Formateur Xavier Bettel, die Finanzierung der Glaubensgemeinschaften abzubremsen und den Nationalfeiertag zu einem zivilen Akt zu machen.

Generalvikar Erny Gillen reagierte am Montagnachmittag und warf den ansonsten "äußerst schweigsamen" Koalitionären vor, die Glaubensgemeinschaften vor vollendete Tatsachen zu stellen, dies zu einem Zeitpunkt, "wo noch nicht einmal ein Programm vorliegt". Dabei hätten gerade diese Parteien sich für mehr Dialog und Partizipation ausgesprochen.

Am Dienstag treffen sich die Vertreter der Katholischen Kirche mit den Religionslehrern aus dem Grundschul- und Sekundarunterricht zu Gesprächen über die rezenten Entwicklungen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Referenden und Wahltermine
Nach der Sitzung der Koalitionspartner von Montag gab Formateur Xavier Bettel der Presse Details zu den besprochenen Themen. Referenden und soziale Themen dominierten den Tag.
Das Referendum soll unter der Regierung Bettel einen höheren Stellenwert bekommen.