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Kassationsantrag des Drogenpaten abgewiesen
Lokales 31.10.2019

Kassationsantrag des Drogenpaten abgewiesen

Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.

Kassationsantrag des Drogenpaten abgewiesen

Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.
Foto: Chris Karaba
Lokales 31.10.2019

Kassationsantrag des Drogenpaten abgewiesen

Er hatte sich stets als unschuldig bezeichnet. Dennoch bleibt es für Joseph E. bei einer zwölfjährigen Haftstrafe. Der Kassationsantrag des Wasserbilliger Drogenpaten wurde abgewiesen.

(SH/str) - Für den Paten der nigerianischen Drogenmafia in Luxemburg bleibt es bei einer zwölfjährigen Haftstrafe. Die Richter haben am Donnerstag den Kassationsantrag von Joseph E. abgewiesen. Somit ist das Urteil aus zweiter Instanz rechtskräftig. 


 Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.
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Joseph E. hatte sich vor Gericht verantworten müssen, weil er die Strukturen für einen florierenden Handel mit Kokain, Heroin und Marihuana im hauptstädtischen Bahnhofsviertel organisiert hatte. Nicht nur wurden in der von ihm betriebenen Nice Bar in der Rue de Strasbourg Kunden mit Dealern und Dealer mit Zwischenhändlern zusammengebracht, Joseph E. bot den Händlern in einem Gebäude in Wasserbillig auch eine Unterkunft und Schutz vor der Polizei. Er selbst hatte sich stets als unschuldig bezeichnet.

Neben Joseph E. waren auch Bekky T., die Geliebte des Paten, die das Haus verwaltete, Victor N. alias Paul Henry, der die Drogen aus Belgien mit dem Zug anlieferte, und 18 Straßenhändler zu Haftstrafen verurteilt worden.


Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba
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