Kanton Redingen führt eigene Währung ein

„Beki“ kommt am 1. Januar 2013

Die bunten Scheine auf dem Bild sind sicher keine Regionalwährung. Es sind Schweizer Franken. Wie der "Beki" aussehen wird, weiß bislang nur Patricia Lippert.
Die bunten Scheine auf dem Bild sind sicher keine Regionalwährung. Es sind Schweizer Franken. Wie der "Beki" aussehen wird, weiß bislang nur Patricia Lippert.
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(str/NiM) - Klingt wie ein Aprilscherz, ist aber keiner: Der Kanton Redingen führt am 1. Januar 2013 eine eigene Währung ein. Der „Beki“, der in 1, 2, 5, 10, 20 und 50er Einheiten gedruckt wird, soll den Wirtschaftskreislauf in der Region fördern.

Wie der Beckericher Bürgermeister Camille Gira am Montagmorgen erklärte, wolle man die Menschen aus dem Kanton mit der neuen Währung davon überzeugen, regionale Händler, Handwerker und Dienstleister zu unterstützen. Außerhalb des Kantons sollen die Scheine keine Gültigkeit haben.

Der "Beki" wird bis September von der Luxemburger Künstlerin Patricia Lippert entworfen. Verantwortlich für das Projekt sind Max Hilbert und die Vereinigung „de Kär“ mit Sitz in der Beckericher Mühle.

Das Rad neu erfunden haben die Redinger mit dem „Beki“ nicht. Europaweit wurden in den vergangenen Jahren mit gleicher Vorgehensweise und Zielsetzung bereits über 300 Regionalwährungen eingeführt. In Luxemburg ist der Kanton Redingen auf regionaler Ebene allerdings Vorreiter.