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Kampf gegen Drogendealer: "Situation, die die Bürger nicht mehr ertragen"
Lokales 1 2 Min. 13.01.2016 Aus unserem online-Archiv

Kampf gegen Drogendealer: "Situation, die die Bürger nicht mehr ertragen"

Der Drogenproblem im Bahnhofsviertel, insbesondere in der Rue de Strasbourg, ist nach wie vor ungelöst.

Kampf gegen Drogendealer: "Situation, die die Bürger nicht mehr ertragen"

Der Drogenproblem im Bahnhofsviertel, insbesondere in der Rue de Strasbourg, ist nach wie vor ungelöst.
Photo: Lex Kleren
Lokales 1 2 Min. 13.01.2016 Aus unserem online-Archiv

Kampf gegen Drogendealer: "Situation, die die Bürger nicht mehr ertragen"

Das Drogenproblem im Bahnhofsviertel, die Feierlichkeiten zum Jahresende und die "Nana"-Statue - das waren die Punkte, die der hauptstädtische Schöffenrat am Mittwoch beim "City Breakfast" thematisierte.

(DL) - Ein Treffen mit der Polizei, die Feierlichkeiten zum Jahresende und die "Nana"-Statue - das waren die Punkte, die der hauptstädtische Schöffenrat am Mittwoch beim "City Breakfast" thematisierte.

  • So sprach Bürgermeisterin Lydie Polfer unter anderem das Drogenproblem im Bahnhofsviertel an. Erst am Dienstag habe sie sich mit der Polizei und dem zuständigen Minister Etienne Schneider zusammengesetzt. Es sei eine Situation, die die Bürger nicht mehr ertragen, so Polfer. Zwar seien im vergangenen Jahr rund hundert Drogendealer festgenommen worden - abgenommen habe das Drogenproblem jedoch trotzdem nicht.

    Die Polizei sei sich des Problems bewusst und habe Unterstützung zugesichert, so die Bürgermeisterin, die aber nochmals darauf hinwies, dass die Polizei nicht der Gemeinde unterstehe.

Parkprobleme in Clausen

  • Auf die Verkehrssituation in Clausen angesprochen erklärte Schöffin Sam Tanson, dass bereits viele Maßnahmen getroffen worden seien, zum Beispiel die Einführung des Buspendeldiensts. Trotzdem würden viele "Rives"-Besucher nicht auf ihr Auto verzichten wollen und sogar Knöllchen in Kauf nehmen.

    Ob zumindest die Bewohner von Clausen die Möglichkeit erhalten könnten, künftig auch (zumindest teilweise) von der Parkzone Fetschenhof-Cents zu profitieren - eine Idee, die das LW thematisiert hatte - will man laut Lydie Polfer überprüfen.

"Light Nights" werden wiederholt

  • Bezüglich der Feierlichkeiten zum Jahresende zog die Bürgermeisterin eine kurze Bilanz. An Silvester hätten zahlreiche Menschen im Stadtzentrum gefeiert. Vor allem die Silvesterparty bei der Eisbahn auf dem Knuedler sei ein voller Erfolg gewesen. Zwischenfälle habe es nur vereinzelt gegeben. So sei ein Feuerwerkskörper auf einem Balkon gelandet. Die Rettungsdienste hätten insgesamt 38 Mal ausfahren müssen.
  • Großer Beliebtheit habe sich auch das "Light Nights"-Event in der Cité judiciaire erfreut - eine Premiere in Luxemburg. Polfer kündigte denn auch an, dass die Veranstaltung dieses Jahr erneut gemeinsam mit dem LCTO organisiert wird.

Rückkehr einer "alten Bekannten"

  • Schließlich gab die Gemeinde bekannt, dass sie ihren Internetauftritt verbessern wolle. Hierzu wurde ein europäischer "appel d'offres" lanciert. Die Bewerbungen müssen bis Februar eingehen. Anfang nächsten Jahres soll die neue Website online gehen.

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