Die Räuber entwenden dem Geldboten beim Überfall den Dienstrevolver.
Kaltblütig erschossen
Am Dienstag beginnt vor der hauptstädtischen Kriminalkammer der Prozess gegen einen 64-jährigen Mann, dem vorgeworfen wird, vor 21 Jahren bei einem Überfall in Bartringen einen Geldboten erschossen zu haben.
Im Nachhinein ist man immer klüger – und doch: Er hätte es besser sein lassen. Nachdem die Räuber ihn am 24. Juni 1997 in der Eingangshalle des Einkaufszentrums City Concorde in Bartringen niedergeschlagen, ihm den Geldkoffer mit mehr als zwei Millionen Luxemburger Franken (rund 51.000 Euro) sowie seinen Dienstrevolver entwendet hatten, hätte der Geldbote einfach nur Alarm schlagen können.
Doch der junge Mann entscheidet sich anders ...
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