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Juncker will's noch einmal wissen
Lokales 1 11.07.2013

Juncker will's noch einmal wissen

Juncker kommt aus dem großherzoglichen Palais. Nun liegt die Entscheidung beim Staatsoberhaupt.

Juncker will's noch einmal wissen

Juncker kommt aus dem großherzoglichen Palais. Nun liegt die Entscheidung beim Staatsoberhaupt.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 1 11.07.2013

Juncker will's noch einmal wissen

An diesem Donnerstag wird immer klarer, wie der Weg bis zur Neuwahl – wahrscheinlich am 20. Oktober – aussieht. Großherzog Henri wird in den nächsten Tagen über die Auflösung des Parlaments befinden. Jean-Claude Juncker gibt sich zuversichtlich, noch einmal in die Wahl zu ziehen.

(vb) - An diesem Donnerstag wird immer klarer, wie der Weg bis zur Neuwahl – wahrscheinlich am 20. Oktober – aussieht. Großherzog Henri wird in den nächsten Tagen über die Auflösung des Parlaments befinden. Jean-Claude Juncker gibt sich zuversichtlich, noch einmal in die Wahl zu ziehen.

Nach dem Gespräch zwischen Premier Juncker und Großherzog Henri liegt es nun am Staatsoberhaupt, über die Auflösung des Parlaments zu entscheiden und einen Termin für die Neuwahlen festzusetzen. Mit diesem Beschluss will der Großherzog allem Anschein nach nichts überstürzen. Vom großherzoglichen Hof kam die Nachricht, der Großherzog werde sich dafür eine Bedenkzeit nehmen und noch mehrere Beratungsgespräche führen – offenbar mit den Chefs der Fraktionen.

Premierminister Juncker gibt sich vor dem CSV-Parteikongress am Donnerstagabend selbstbewusst. Auf die Frage von Journalisten, ob er noch einmal als Spitzenkandidat seiner Partei antreten werde, sagte Juncker: "Ich habe große Lust dazu." Die Entscheidung liege aber bei den CSV-Delegierten. Vor dem Beginn des Kongresses um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum in Hesperingen (Live-Ticker auf wort.lu) lässt die Partei keinen Zweifel, dass sie hinter dem Premier steht. Auf ihrer Internet-Seite ist zu lesen: "D’CSV steht kloer zum Premier a wäert sech elo zesumme mat him dem Wëlle vun de Bierger stellen."

Bereits am Montag hatte CSV-Präsident Wolter auf Radio DNR angekündigt, Juncker werde "selbstverständlich" bei Neuwahlen kandidieren. Auch die Luxemburger EU-Kommissarin Viviane Reding (CSV) wünscht sich Juncker als Spitzenkandidat:  "Ich hoffe von Herzen und mit Überzeugung, dass er die Partei in die Neuwahl führen wird. Einen Besseren als Jean-Claude Juncker hat Luxemburg nicht aufzuweisen.“

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