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Juncker: OGB-L sollte mehr Respekt vor seinen Mitgliedern haben!
Lokales 11.10.2013

Juncker: OGB-L sollte mehr Respekt vor seinen Mitgliedern haben!

Juncker: Der OGB-L kokettiert jene Parteien, die unbedingt eine Koalition gegen die CSV hinbekommen wollen.

Juncker: OGB-L sollte mehr Respekt vor seinen Mitgliedern haben!

Juncker: Der OGB-L kokettiert jene Parteien, die unbedingt eine Koalition gegen die CSV hinbekommen wollen.
Lokales 11.10.2013

Juncker: OGB-L sollte mehr Respekt vor seinen Mitgliedern haben!

Der OGB-L hat seine Militanten aufgerufen, nicht die CSV zu wählen, worauf sich Juncker im RTL-Fernsehen empört hat: Die größte Gewerkschaft Luxemburg sollte mehr Respekt vor ihren Mitgliedern haben.

(mt) - Erstmals hat sich in Nachkriegszeiten eine Gewerkschaft in Luxemburg aktiv in den Wahlkampf eingemischt. Der OGB-L rief seine Mitglieder dazu auf, nicht die CSV zu wählen, dies mit dem Argument, die CSV wolle den Index abschaffen.

Premierminister und CSV-Spitzenkandidat Jean-Claude Juncker zeigte sich in einer Sendung bei RTL Telé empört darüber.

Der OGB-L solle seine Mitglieder respektieren, indem die  Gewerkschaft ihnen eine freie Wahl zugestehe. Die Gewerkschaftsmitglieder müssten doch selbst entscheiden können, wen sie zu wählen hätten, wunderte sich Juncker.

Premier Jean-Claude Juncker stellte zudem  fest, dass nun auch der OGB-L jene Parteien kokettiere, die unbedingt eine Koalition gegen die CSV hinbekommen wollten.

CSV hält am Index fest, LSAP braucht ein "soziales Gewissen"

Juncker wiederholte nochmals die Position der CSV in Sachen Index: In Krisenzeiten soll - wie unter der jetzigen Regierung beschlossen - eine Index-Tranche pro Jahr erfallen, und bis 2016 hätte demnach die kommende Regierung genügend Zeit, um darüber zu befinden, wie in Zukunft der Lohnausgleich in Luxemburg stattfinden sollte.

Dass gerade der OGB-L der CSV das Gespür für das Soziale aberkennt und damit - ohne es auszusprechen - dieses Gespür  anderen Parteien, wohlgemerkt der LSAP,  zuerkennt, ist umso erstaunlich, als dass die LSAP eingestehen musste, sie habe ihrem Spitzenkandidaten Etienne Schneider im Bezirk Zentrum ein "soziales Gewissen" in der Person von Lucien Lux zur Seite stellen müssen.


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