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Juncker: "Ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft"
Lokales 18.10.2013

Juncker: "Ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft"

In der Euro-Krise habe Juncker, erschüttert, manchmal auch zornig mit ansehen müssen, wie ausgerechnet der Euro, der das europäische Einigungsprojekt unumkehrbar machen sollte, den Kontinent zu spalten drohte, schreibt "Die Zeit" in ihrem Juncker-Porträt.

Juncker: "Ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft"

In der Euro-Krise habe Juncker, erschüttert, manchmal auch zornig mit ansehen müssen, wie ausgerechnet der Euro, der das europäische Einigungsprojekt unumkehrbar machen sollte, den Kontinent zu spalten drohte, schreibt "Die Zeit" in ihrem Juncker-Porträt.
Lokales 18.10.2013

Juncker: "Ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft"

"Die Zeit" zitiert in ihrer jüngsten Ausgabe Premierminister Jean-Claude Juncker:  Politik ist ein Seil mit tausend Fäden. Und ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft." Das Porträt hier im Überblick.

Das Interesse der internationalen Presse an Premierminister Jean-Claude Juncker ist weiterhin groß. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat den CSV-Spitzenkandidaten vor den Wahlen porträtiert.

In diesem Artikel ("Ich bin nicht Kohl") werden die wichtigsten Eckdaten in der politischen Karriere des Luxemburger Politikers erwähnt:

  • "Mit 31 Jahren leitete er seine erste EU-Ratssitzung"
  • "Helmut Kohl drückt ihn als politischen Ziehsohn fest an sich"
  • "Die Einführung der gemeinsamen Währung ist gerettet, Juncker wird als 'Held von Dublin' gefeiert."

"Die Zeit" stellt fest, dass sich für Juncker zuletzt vieles verändert hat: Erst habe die Krise seine Idee von Europa erschüttert. Dann seien ihm auch in Luxemburg die Fäden entglitten.

"Seine letzte große Aufgabe"

In der Euro-Krise habe Juncker, erschüttert, manchmal auch zornig mit ansehen müssen, wie ausgerechnet der Euro, der das europäische Einigungsprojekt unumkehrbar machen sollte, den Kontinent zu spalten drohte. In Nord und Süd, in Nehmer- und in Geberländer.

Zum Schluss dieses Porträts fragt "Die Zeit" den jungen CSV-Abgeordneten Serge Wilmes, ob er Juncker eine Selbstkorrektur, weg von all den Wohltaten, die die Wähler bei Laune gehalten haben, für die aber nun selbst im Großherzogtum das Geld fehle, zutraue. "Es ist seine letzte große Aufgabe", antwortet Wilmes. Und: "Wenn er das gemacht hat, muss er das Zepter weitergeben."

Juncker dazu: "Politik ist ein Seil mit tausend Fäden. Und ich habe noch nicht alle Fäden auseinandergeknüpft."

 


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