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Jufa-Hotel in Rodange im Gespräch
Lokales 2 Min. 17.07.2013 Aus unserem online-Archiv

Jufa-Hotel in Rodange im Gespräch

So sieht eine erste Skizze des JUFA-Projektes in Rodange aus.

Jufa-Hotel in Rodange im Gespräch

So sieht eine erste Skizze des JUFA-Projektes in Rodange aus.
Grafik: Jufa
Lokales 2 Min. 17.07.2013 Aus unserem online-Archiv

Jufa-Hotel in Rodange im Gespräch

Die österreichische Gästehäuser-Kette Jufa ist an einer Niederlassung in Rodange interessiert. Die Rede ist von einem Projekt mit einer Kapazität von 145 Betten.

(na) - Die österreichische Gruppe betreibt 50 Einrichtungen in Österreich, Deutschland, Ungarn und Liechtenstein, hat sich den Jugend- und Familientourismus als Zielgruppe gegeben und wirbt auf ihrer Internetseite (www.jufa.eu) mit einem „sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis“, Fairtrade-Produkten und „gelebtem Umweltbewusstsein“.

Etwa ein Drittel der Jufa-Kundschaft seien Familien, während ein Viertel aus Schulklassen oder pädagogischen Reisen besteht, erklärte Holger Duffner von der Jufa-Gruppe am Montag vor dem Petinger Gemeinderat. Auch ziehe die Kette bevorzugt in Regionen, die (noch) nicht so bekannt seien und spiele demnach eine Pionierrolle in deren touristischen Entwicklung (Holger Duffner bezeichnete den Süden Luxemburgs in diesem Kontext als „no name“).

145 Betten und ein Themenhaus

Neben der eigentlichen Beherbergung (für das Projekt in Rodange, wird derzeit von einer Kapazität von 145 Betten gesprochen) bestehen die Jufa-Gästehäuser auch aus sogenannten „Themenhäusern“. Diese würde in Rodange „Europa unter einem Dach“ heißen und den Standort im Dreiländereck hervorheben.

Man greife aber auch auf das bereits bestehende Angebot zurück. So könne man sich eine Konvention mit der Gemeinde vorstellen, damit die Jufa-Kunden die Piko-Schwimmanstalt besuchen könnten. Rund um die Anlage ist ebenfalls angedacht, einen großräumigen „Jardin de l'Europe“ zu errichten, der auch von der lokalen Bevölkerung als Parkanlage benutzt werden könnte.

Investement von bis zu fünf Millionen Euro für die Gemeinde

Zum eigentlichen Projekt gehört auch noch eine sogenannte „Wellness-Anlage“. Die Gemeinde sei bereit, diese zwischen dem Gästehaus und dem Schwimmbad, selber zu errichten, sie aber später einem Externen Betreiber, eventuell der Jufa-Gruppe, zu überlassen. Schöffe Roland Breyer (CSV) sprach diesbezüglich (auch müssen einige Infrastrukturarbeiten getätigt werden) von einem Investment von etwa vier bis fünf Millionen Euro, das auf die Gemeinde zukommen würde.

Die große Mehrheit der Gemeinderäte zeigte sich am Montag vom Projekt relativ begeistert und war mit einem Prinzipienentscheid einverstanden. Laut Roland Breyer, strebe man den Horizont 2016-2017 an. Vorausgesetzt, es komme nicht zu unüberwindlichen Hindernissen. Die Jufa-Gruppe will ihrerseits innerhalb der nächsten sechs Monate konkrete Pläne auf den Tisch legen.