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Joghurtproduzent muss sich weiter in Geduld üben
Lokales 07.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Joghurtproduzent muss sich weiter in Geduld üben

Auf diesem Gelände ist die Fage-Fabrik geplant. Wann sie errichtet wird, steht aber auf einem anderem Blatt.

Joghurtproduzent muss sich weiter in Geduld üben

Auf diesem Gelände ist die Fage-Fabrik geplant. Wann sie errichtet wird, steht aber auf einem anderem Blatt.
Foto: Nicolas Anen
Lokales 07.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Joghurtproduzent muss sich weiter in Geduld üben

Sobald wird der griechische Joghurtproduzent Fage nicht mit der Produktion in Bettemburg beginnen können. Nun soll die Gemeinde erstmal ein erneutes Gutachten erstellen.

(na) - Erneut muss sich die Gemeinde mit dem Vorhaben des Joghurtproduzenten Fage beschäftigen. Das griechische Unternehmen plant eine Produktionsstätte in der Industriezone Wolser. Das Wirtschaftsministerium hat dem Unternehmen dort ein 15 Hektar großes Grundstück verkauft. 

Allerdings steckt das Projekt in den Prozeduren fest. Da die Umweltverträglichkeitsprüfung überarbeitet wurde, soll die Gemeinde nun ein zweites Gutachten abliefern, erklärte Bürgermeister Laurent Zeimet am Rande der Ratssitzung vom Freitag. 


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Geändert hat sich die Ansicht der Gemeinde zum Projekt nicht. Im März 2018 stellte der Gemeinderat fest, dass eine Implantierung konform wäre. „Das bedeutet aber nicht, dass wir die Joghurtfabrik wollen“, so damals Schöffin Josée Lorsché. Der Wasserverbrauch der Anlage, der demjenigen einer 20 000-Einwohner-Stadt entspräche, bereitet nach wie vor Sorgen. So wie das Verkehrsaufkommen.

Forderungen immer noch gültig

 Der Rat hat auch Forderungen formuliert für den Fall, dass die Regierung eine Niederlassung trotzdem erlauben würde. Wie eine Studie zur Wasserreduzierung. Diese Forderungen gelten nach wie vor, so Laurent Zeimet. 

Derzeit wird in Bettemburg darauf gewartet, dass der neue allgemeine Bebauungsplan (PAG) in Kraft tritt. Dies dürfte Ende des Jahres der Fall sein. In der Zwischenzeit möchte das Wirtschaftsministerium ein weiteres Gelände umklassieren lassen. 

Es könne sein, dass dies für Kompensierungsmaßnahmen für die Fabrik bestimmt sei. Aber offiziell wurde dies nicht dafür beantragt. Weil zuvor das Inkrafttreten des PAG abgewartet werden muss und dann dessen Anpassung an die sektoriellen Leitpläne, dürfte noch etliche Zeit vergehen. Demnach muss sich der Joghurtproduzent weiter in Geduld üben. 


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