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Joachim: „Ich werde noch stärker spielen“
Lokales 2 Min. 18.12.2012 Aus unserem online-Archiv

Joachim: „Ich werde noch stärker spielen“

Aurélien Joachim (Willem II Tilburg) erzielt in dieser Szene den 1:2-Anschlusstreffer gegen Ajax Amsterdam.

Joachim: „Ich werde noch stärker spielen“

Aurélien Joachim (Willem II Tilburg) erzielt in dieser Szene den 1:2-Anschlusstreffer gegen Ajax Amsterdam.
Foto: Toin Damen
Lokales 2 Min. 18.12.2012 Aus unserem online-Archiv

Joachim: „Ich werde noch stärker spielen“

Wie fühlt man sich am Tag, nachdem man einen Treffer gegen Ajax Amsterdam erzielt hat? Aurélien Joachim ist etwas enttäuscht. Er hadert damit, dass Willem II Tilburg dem niederländischen Rekordmeister am Sonntag mit 2:4 unterlag.

Interview von Joe Turmes

Wie fühlt man sich am Tag, nachdem man einen Treffer gegen Ajax Amsterdam erzielt hat? Aurélien Joachim ist etwas enttäuscht. Er hadert damit, dass Willem II Tilburg dem niederländischen Rekordmeister am Sonntag mit 2:4 unterlag.

Trotzdem blickt der Nationalstürmer optimistisch in die Zukunft. Der 26-Jährige findet klare Worte, auch in Bezug auf seine Vertragssituation.

Wie bewerten Sie das Spiel gegen Ajax im Nachhinein?

Joachim: Ein Punktgewinn wäre möglich gewesen. Die beiden ersten Gegentreffer hat unser Torwart David Meul verschuldet. Er hat dies auch eingeräumt. Der Gegentreffer zum 2:3 nach einem Eckball war auch definitiv vermeidbar. Dies ist schade, da wir nach dem 0:2-Rückstand viel Moral bewiesen haben und ins Spiel zurückgekommen sind.

Wie haben Sie Ihren Treffer zum 1:2 in der 16.' gesehen?

Joachim: Ich habe im Strafraum gelauert und die Situation ist dann so eingetreten, wie ich sie mir erhofft habe. Irgendwann kam die Hereingabe und ich habe mich in den Ball geworfen.

Wie war die Atmosphäre gegen Ajax?

Joachim: Es war schön. Wären noch 1 000 Zuschauer mehr gekommen, wäre das Stadion ausverkauft gewesen (14 750 Zuschauer fasst die Heimstätte, Anm. der Red.). Im Schnitt besuchen 10 000 bis 11 000 Zuschauer unsere Heimspiele. Wir verfügen also über viele Anhänger und haben auch immer einen richtigen Heimvorteil, auch wenn dieses Mal der Gäste-Block komplett besetzt war.

Wie optimistisch sind Sie, dass der Klassenerhalt gelingt?

Joachim: Das Potenzial in der Mannschaft ist vorhanden. Wir befinden uns nun auch auf dem richtigen Weg und haben vor der Niederlage gegen Ajax immerhin drei Spiele in Serie nicht verloren. Unser Rückstand ist auch nicht groß. Sollten wir am Sonntag gegen Waalwijk gewinnen, dann würden wir den direkten Abstiegsplatz aller Voraussicht nach verlassen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Sie sind ja nur bis zum Saisonende von F91 an Willem II ausgeliehen ...

Joachim: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht mehr Profi zu sein. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen von F91 Düdelingen gesunden Menschenverstand an den Tag legen. Willem II bemüht sich zurzeit um eine Unterredung mit Herrn Becca (dem Mäzen des F91, Anm. der Red.), um meine Zukunft zu klären.

Inwiefern unterscheidet sich der Alltag als Profi- von dem als Amateurfußballer?

Joachim: Als Profi lebt man Tag und Nacht für den Fußball. Man muss sich beispielsweise sehr bewusst ernähren. Eine Umstellung für mich gegenüber meiner Zeit in Düdelingen ist sicherlich, dass in Tilburg häufiger trainiert wird. Ich muss nun jedoch auch keiner Arbeit mehr neben dem Fußballspielen nachgehen. Glücklich bin ich darüber, dass ich jede Woche Besuch bekomme. Entweder von Freunden, von meiner Familie oder von meiner Freundin, die nur anderthalb Autostunden von mir entfernt in Deutschland lebt.

Das ganze Interview lesen Sie im "Luxemburger Wort" vom 18. Dezember 2012.


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