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Isolationspflicht endet in Rheinland-Pfalz
Lokales 25.11.2022
Am Samstag

Isolationspflicht endet in Rheinland-Pfalz

Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben die Isolationspflicht bereits aufgegeben.
Am Samstag

Isolationspflicht endet in Rheinland-Pfalz

Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben die Isolationspflicht bereits aufgegeben.
Foto: DPA
Lokales 25.11.2022
Am Samstag

Isolationspflicht endet in Rheinland-Pfalz

Positiv getestete Menschen müssen in der Öffentlichkeit aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

(dpa/lrs) - Wer mit dem Coronavirus infiziert ist, kann sich ab diesem Samstag im deutschen Nachbar-Bundesland freier bewegen. Die bisher geltende Isolationspflicht endet auch in Rheinland-Pfalz. Positiv getestete Menschen müssen in der Öffentlichkeit aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zuvor hatten bereits Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein die Regelung einer mindestens fünftägigen Isolation bei einer Corona-Infektion aufgehoben. Das Saarland will im Dezember entscheiden.

Maske statt Isolation

Wer bei einem Schnelltest oder PCR-Test positiv auf eine Corona-Infektion getestet wurde, ist nach der neuen Regelung verpflichtet, mindestens für fünf Tage außerhalb der eigenen Wohnung eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. 


ARCHIV - 28.02.2022, Sachsen, Dresden: Ein Impfling lässt sich im Impfzentrum mit dem Corona-Impfstoff von Novavax impfen. (zu dpa «Standardimpfungen rückläufig in Sachsen - Plus bei anderen») Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Hunderttausende Impfdosen verfallen in den nächsten Monaten
Das Großherzogtum verfügt über eine große Impfstoffreserve. Die Wirkstoffe haben aber nur eine eingeschränkte Haltbarkeit.

Anders als bisher ist es damit auch infizierten Menschen möglich, Spaziergänge zu machen oder einzukaufen. Kinder sind in der Kita weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Damit können Infizierte streng genommen den Kindergarten besuchen. Das Land appelliert an die Eigenverantwortung: Laut Bildungsministerium gilt weiter, dass kranke Kinder - also mit Symptomen - nicht in die Einrichtungen kommen sollen.

„Normale Krankheit“

Man müsse Corona als normale Krankheit behandeln, hatte Gesundheitsminister Clemens Hoch erklärt. Die Herbstwelle sei ohne tiefgreifende Maßnahmen abgeebbt und es gebe einen sehr guten Impfschutz. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen, war in den letzten Wochen drastisch gefallen und lag zuletzt deutlich unter 200.    

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