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"Integrale Alternative": Was will die PID?
Lokales 16.10.2013

"Integrale Alternative": Was will die PID?

Die PID: Ein altbekannter Kandidat und seine neue Partei.

"Integrale Alternative": Was will die PID?

Die PID: Ein altbekannter Kandidat und seine neue Partei.
Foto: Guy Jallay
Lokales 16.10.2013

"Integrale Alternative": Was will die PID?

Die PID ist das Neueste was die Parteienlandschaft in Luxemburg zu bieten hat. Doch was macht die Partei um Ex-ADR-Politiker Jean Colombera eigentlich konkret und inhaltlich aus?

(CBu) - "Integral", wohin man auch blickt: Bei der "Partei fir integral Demokratie" (PID) ist der Name eindeutig Programm. Demnach findet sich das besagte wohlklingende Adjektiv auch in fast allen Forderungen der Partei wieder.

Der ehemalige ADR-Politiker Jean Colombera hat in Windeseile eine neue politische Formation gegründet, die in allen Bezirken mit kompletten Listen antritt. Doch was will die PID? "Unser Ziel ist der Einzug in die Chamber", sagt der Politiker und gelernte Allgemeinmediziner.

Die zentralen Forderungen der Partei sind laut Colombera: 1. Mehr Bürgerbeteiligung und Basisdemokratie. 2. Ein Systemwechsel in der Gesundheitspolitik (Stichwort: "assurance prévention"). 3. Eine strengere Bankenregulierung und die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. 

Bis auf weiteres die "Colombera-Partei"

Was die Details und insbesondere die Finanzierung der allgemein gehaltenen Forderungen betrifft, gibt das PID-Programm keine konkreten Antworten. Stattdessen findet man dort integral abstrakte politische Alternativkonzepte wie: "Zufriedenheit kann nicht durch Steigerung des materiellen Wohlstands erreicht werden." 

Colombera gibt jedoch offen zu, dass es wohl "noch eine Weile dauern" wird bis die erst seit drei Monaten existierende Partei thematisch wie auch personell breiter aufgestellt sein wird. Bis auf weiteres wird die Partei demnach auch auf ihren Gründer und medial präsenten Spitzenkandidaten zentriert bleiben.


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