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Index-Deckelung: 23,6 Millionen Euro gespart
Lokales 17.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Index-Deckelung: 23,6 Millionen Euro gespart

Die von Premier Juncker angekündigte Index-Deckelung dürfte noch für Aufregung sorgen.

Index-Deckelung: 23,6 Millionen Euro gespart

Die von Premier Juncker angekündigte Index-Deckelung dürfte noch für Aufregung sorgen.
Foto: Shutterstock
Lokales 17.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Index-Deckelung: 23,6 Millionen Euro gespart

Durch die Deckelung des Index könnte der Staat als Arbeitgeber bei den Löhnen, Gehältern und Pensionen bis zu 23,6 Millionen Euro im Jahr sparen, so Octavie Modert, delegierte Ministerin für den öffentlichen Dienst.

(DS) - Sollte der Index auf zwei bis 2,5 Mal den Mindestlohn gedeckelt werden, könnte der Staat  als Arbeitgeber bei den Löhnen, Gehältern und Pensionen 23,6 Millionen Euro im Jahr sparen. Sollte der automatische Inflationsausgleich auf eine Höhe von 2,5 bis drei Mal den Mindestlohn begrenzt werden, würde der Staat immerhin noch 11,8 Millionen Euro jährlich sparen.

Diese Zahlen nannte Octavie Modert in ihrer Funktion als delegierte Ministerin für den öffentlichen Dienst in ihrer Antwort  auf eine parlamentarische Frage  des ADR-Abgeordneten Gast Gibéryen.  Die Berechnungen setzten voraus, dass weiterhin nur eine Index-Tranche pro Jahr fällig wird.

Zuletzt hatte Premierminister Jean-Claude Juncker beim Kongress der CSV die Index-Diskussion ins Spiel gebracht, indem er sich klar für eine Deckelung ausgesprochen hatte. Laut Juncker soll erst nach den Wahlen von 2014 über eine weitere Änderung am Indexsystem nachgedacht werden.