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Inbetriebnahme des Streckenradars wird verschoben
Lokales 06.04.2020

Inbetriebnahme des Streckenradars wird verschoben

Auf der N11 zwischen Gonderingen und Waldhof steht der erste Streckenradar des Landes. Er befindet sich bis auf Weiteres in einer Testphase.

Inbetriebnahme des Streckenradars wird verschoben

Auf der N11 zwischen Gonderingen und Waldhof steht der erste Streckenradar des Landes. Er befindet sich bis auf Weiteres in einer Testphase.
Foto: Anouk Antony / LW-Archiv
Lokales 06.04.2020

Inbetriebnahme des Streckenradars wird verschoben

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Ende April sollte der Streckenradar zwischen Waldhof und Gonderingen endgültig in Betrieb gehen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie ist dies allerdings nun nicht möglich.

Eigentlich sollte er Ende April scharf gestellt werden, doch nun musste die endgültige Inbetriebnahme des Streckenradars entlang der N11 zwischen Waldhof und Gonderingen aufgrund der Covid-19-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden. 

Die Anlage befindet sich seit Oktober in einer Testphase. Parallel dazu läuft zurzeit die Homologation des Verfahrens durch die Société nationale de certification et d’homologation (SNCH). Die Testphase wurde nun aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres verlängert. 


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"Abgesehen davon, dass die zuständigen Unternehmen und Behörden derzeit im Service réduit arbeiten, hat die Inbetriebnahme der Anlage in diesen Zeiten keine Priorität", so die Sprecherin des Mobilitätsministeriums, Dany Frank, auf LW-Nachfrage. "Insbesondere, da es zurzeit aufgrund der Ausgangseinschränkungen nur wenig Verkehr gibt."

Bei einem Streckenradar wird, anders als bei einem konventionellen Radar, die Geschwindigkeit nicht an einem Punkt gemessen, sondern es wird ein Durchschnittswert zwischen zwei Messpunkten ermittelt. Ist dieser zu hoch, muss der Verkehrsteilnehmer ein Bußgeld zahlen.


 

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