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Mit der Tram zur Standseilbahn
Lokales 1 08.12.2017 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten
Inbetriebnahme am Sonntag

Mit der Tram zur Standseilbahn

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Mit der Tram zur Standseilbahn

Gilles SIEBENALER
Gilles SIEBENALER
Mit der Straßenbahn, dem "Funiculaire" sowie den neuen Bahnhöfen in Pfaffenthal und Howald wird sich der öffentliche Transport in der Hauptstadt verändern. Wie die vier Mobilitätsprojekte im Zusammenspiel funktionieren sollen, das erfahren Sie in unserem Video.

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Die Straßenbahn in der Hauptstadt
Am 10. Dezember hat die Tram ihren Betrieb aufgenommen und damit ein neues Kapitel Verkehrsgeschichte geschrieben. Doch eigentlich wiederholt sich die Geschichte: Bereits zwischen 1875 und 1964 verkehrten in der Hauptstadt Straßenbahnen.
extra seiten
Tram, "Funiculaire" und Co.
Die neue Straßenbahn, die Standseilbahn sowie die zwei neuen Zughaltestellen in Pfaffenthal und Howald sind in Betrieb, ein weiteres Stück Mobilitätsgeschichte ist geschrieben. Das "Luxemburger Wort" war für Sie dabei.
Tram 2017 / Funiculaire / Luxtram / Photo: Blum L.
Die Geschichte hinter dem "Funiculaire"
In seiner Amtszeit als Transportminister hat Claude Wiseler sich für die Tram und die Standseilbahn eingesetzt und die Projekte in die Wege geleitet. Dennoch sieht er sie nur als Puzzleteile eines gesamten Mobilitätskonzeptes.
Von der Rolltreppe zur Standseilbahn: Unter dem vorigen Transportminister Claude Wiseler sind die Pläne für den Bau des „Funiculaire“ ausgearbeitet worden.
Am Sonntag nimmt die Tram den Betrieb auf. Im LW-Interview erklärt Infrastrukturminister François Bausch, warum die Straßenbahn die Hauptstadt erheblich entlasten soll - und sogar bis nach Esch/Alzette fahren könnte.
Vorteil der Tram ist laut Infrastrukturminister François Bausch, dass sie auf einer eigenen Fahrspur unterwegs ist – und demnach nicht, wie die Busse, im Stau stecken bleibt. Davon sollen die Passagiere profitieren – auch wenn das mit sich bringt, dass sie künftig öfter umsteigen müssen.
Neuerungen im öffentlichen Transport
Wenn am 10. Dezember die Tram und der "Funiculaire" in Betrieb genommen werden, geht das mit einer ganzen Reihe von Änderungen im öffentlichen Transport einher. Die Tram ist in einer ersten Phase kostenlos nutzbar.
Tram Testfahrten, Kirchberg, Foto Lex Kleren
Menschen im Mittelpunkt
Ab Sonntag wird die Tram in Kirchberg rollen. Wieder, denn neu ist das Ganze nicht. Ab dem 8. August 1908 war die elektrische Tram unterwegs bis zum 5. September 1964. Das "Luxembuger Wort" traf Pierre Duprel, einen der letzten "Wattmänner" auf der Linie 10.