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Mildere Strafen für Drogenhändler
Lokales 14.06.2017 Aus unserem online-Archiv
In zweiter Instanz

Mildere Strafen für Drogenhändler

Die Berufungsrichter gaben ihr Urteil am Mittwoch bekannt.
In zweiter Instanz

Mildere Strafen für Drogenhändler

Die Berufungsrichter gaben ihr Urteil am Mittwoch bekannt.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 14.06.2017 Aus unserem online-Archiv
In zweiter Instanz

Mildere Strafen für Drogenhändler

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Haftstrafen zwischen sechs und zwei Jahren, teilweise zur Bewährung, sowie Geldstrafen zwischen 1.000 und 2.000 Euro wurden am Mittwoch in zweiter Instanz gegen Drogenhändler aus Guinea-Bissau ausgesprochen.

(SH) - Dreimal sechs Jahre Haft, davon zwei auf Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe, einmal fünf Jahre Haft, davon zwei auf Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe, einmal vier Jahre Haft ohne Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe, dreimal vier Jahre Haft, davon die Hälfte auf Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe sowie einmal zwei Jahre Haft und 1.000 Euro Geldstrafe. So lautete am Mittwoch in zweiter Instanz das Urteil gegen neun Drogenhändler aus Guinea-Bissau.

Die Bande soll zwischen Ende 2014 und Dezember 2015 eine im einstelligen Kilobereich liegende Menge an Heroin sowie eine geringere Menge an Kokain im hauptstädtischen Bahnhofsviertel sowie zeitweilig in Esch/Alzette verkauft haben. Ihnen wurde zudem der Import der Rauschmittel sowie das Weißwaschen des Erlöses aus den Drogengeschäften vorgeworfen. Bei Hausdurchsuchungen in der Hauptstadt, in Esch/Alzette und Oberkorn waren 12 000 Euro sowie rund 900 Gramm Heroin gefunden worden.

In erster Instanz hatten die Richter noch härtere Strafen gegen die Drogenhändler ausgesprochen. Drei bis acht Jahre sowie Geldstrafen zwischen 1.000 und 5.000 Euro lautete im Januar dieses Jahres das Urteil.

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