Wählen Sie Ihre Nachrichten​

In Luxemburg-Stadt: Frau schlägt Polizisten
Die wütende Frau wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

In Luxemburg-Stadt: Frau schlägt Polizisten

Foto: Steve Remesch
Die wütende Frau wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.
Lokales 18.10.2016

In Luxemburg-Stadt: Frau schlägt Polizisten

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Sachen gibt es: In der Nacht zum Dienstag musste ein Polizist Prügel einstecken und ins Krankenhaus gebracht werden - eine aufgebrachte Frau hatte sich nicht mehr im Griff.

(che) - In der Nacht zum Dienstag meldete sich laut Polizeibericht ein Mann gegen Mitternacht bei der Polizei. Sein Verdacht: Eine Frau soll ihm bei einem gemeinsamen Lokalbesuch sein Mobiltelefon entwendet haben.

Am Bahnhof in Luxemburg-Stadt wurde die Verdächtige daraufhin von den Beamten ausfindig gemacht und - nach längeren Diskussionen - zur Dienststelle gebracht. Sie gab an, nichts mit der Entwendung des Geräts zu tun zu haben.

So weit, so gut. Doch dann schlug die Stimmung um. Die Frau weigerte sich die Dienststelle zu verlassen. Viel lieber wollte sie von den Beamten nach Hause gebracht werden - was die Polizisten aber verweigerten. Die Frau wurde im Anschluss daran zwar hysterisch, konnte aber trotzdem von den Beamten nach draußen gebracht werden.

Doch dann eskalierte die Situation: Die aufgeregte Frau verpasste einem Beamten einen Schlag, es folgte ein Handgemenge, schließlich musste sie in Handschellen gelegt werden. Der Beamte, der die Prügel bezog, musste aufgrund von Verletzungen an seiner Schulter ins Krankenhaus gebracht werden.

Ende der Geschichte: Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Frau festgenommen und am Dienstagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Polizei: Drogenbesitzer verletzt zwei Polizisten
Bei einer Kontrolle um Mitternacht am Donnerstag in Esch, versuchte ein Verdächtiger zuerst zu flüchten und setzte sich dann bei seiner Überwältigung so zur Wehr, dass die Polizisten leichte Verletzungen erlitten.
(LW-Archiv)