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Impfen, Händewaschen, Lüften
Lokales 09.10.2018

Impfen, Händewaschen, Lüften

Von Oktober bis April ist Grippesaison und deshalb sollen sich vor allem Menschen aus Risikogruppen jetzt impfen lassen.

Impfen, Händewaschen, Lüften

Von Oktober bis April ist Grippesaison und deshalb sollen sich vor allem Menschen aus Risikogruppen jetzt impfen lassen.
Foto: dpa
Lokales 09.10.2018

Impfen, Händewaschen, Lüften

Sandra SCHMIT
Sandra SCHMIT
Mit dem Oktober hat auch die Grippesaison begonnen. Jetzt gibt es so einiges, was man tun kann, um sich nicht anzustecken: Unter anderem das Impfen ist eine wichtige Präventivmaßnahme.

Es ist wieder an der Zeit, dem Hausarzt einen Besuch abzustatten - zumindest, wenn man sich gegen die Grippe impfen lassen will. Denn die Grippesaison ist eingeläutet: Laut Santé geht sie jedes Jahr von Oktober bis April.

Empfohlen wird die Schutzimpfung gegen die saisonale Grippe vor allem Menschen aus Risikogruppen: beispielsweise Senioren ab 65 Jahren, oder chronisch Erkrankten, wie Menschen mit Asthma oder solchen, die eine chronische Lungenerkrankung haben. Besonders gefährdet sind auch schwangere Frauen, Senioren die in Heimen leben und Krankenhauspersonal.


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Menschen, die nicht zu diesen Risikogruppen gehören, können sich natürlich auch gegen die Grippe impfen lassen. Dazu wird jedes Jahr ein neuer, saisonaler Impfstoff entwickelt, denn das Virus entwickelt sich ständig weiter. Das ist auch der Grund, warum die Impfung jedes Jahr wiederholt werden muss. Zwei Wochen dauert es dann, bis das Immunsystem eine optimale Abwehr aufgebaut hat.

Ansteckung durch Tröpfcheninfektion

Übertragen werden die Grippeviren auf zwei Arten: Über den direkten Kontakt mit einem Infizierten durch Händeschütteln oder Zärtlichkeiten, wie einer Umarmung oder einen Kuss. Auch das Husten und Niesen eines Infizierten kann ansteckend sein. Gesunde können sich allerdings ebenfalls über indirekten Kontakt anstecken, wenn sie beispielsweise einen Türgriff oder einen Geldschein berühren, der durch einen Grippekranken kontaminiert wurde.

Um Infektionen zu vermeiden, rät die Santé Erkrankten,  zu Hause zu bleiben. Sie sollen dann viel trinken und sich ausruhen. Wenn die Nase kribbelt, sollen sie in ein Taschentuch oder in die eigene Armbeuge niesen, falls sie kein Papiertaschentuch zur Hand haben. Nach jedem Niesen sind die Hände zu waschen.

Wer eine Ansteckung vermeiden will, soll ebenfalls mehrmals täglich seine Hände mit ausreichend Seife waschen – für mindestens 30 Sekunden, empfiehlt die Santé. Gut ist auch regelmäßiges Lüften: Drei bis viermal pro Tag, während zehn Minuten.


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