Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Im Westen was Neues: 1.500 Arbeitsplätze dank ZARO
Parkanlagen und Weiher gehören zu dem ZARO-Projekt, das neue Maßstäbe in Sachen Ökologie setzen soll. Rund 80 Betriebe werden hier, unweit der blauen Halle eines Möbeldiscounters, angesiedelt.

Im Westen was Neues: 1.500 Arbeitsplätze dank ZARO

Foto: Charlot Kuhn
Parkanlagen und Weiher gehören zu dem ZARO-Projekt, das neue Maßstäbe in Sachen Ökologie setzen soll. Rund 80 Betriebe werden hier, unweit der blauen Halle eines Möbeldiscounters, angesiedelt.
Lokales 04.10.2016

Im Westen was Neues: 1.500 Arbeitsplätze dank ZARO

Luc EWEN
Luc EWEN
Rund 80 Handwerks- und Baubetriebe sollen sich demnächst unweit des Ikea-Geschäftes niederlassen, allerdings auf Luxemburger Seite.

(c.k.) - Die neue Aktivitätszone ZARO bei Grass, direkt an der luxemburgisch-belgischen Grenze ist seit Dienstagnachmittag Realität. Das ambitiöse Projekt soll neue Impulse im Westen des Landes setzen. Die voraussichtlichen Erschließungskosten belaufen sich auf rund elf Millionen Euro.

Das sei zwar ein hoher Betrag, könne aber durchaus differenziert gesehen werden, hieß es bei der Einweihung. Immerhin werden sich auf den 65 Parzellen, die nur 150 Meter von der Autobahn A6 und knappe zwei Kilometer vom CFL-Bahnhof Kleinbettingen entfernt sind, rund 80 kleine bis mittelgroße Handwerks- und Baubetriebe niederlassen und insgesamt über 1 500 neue Arbeitsplätze schaffen.

Parkanlage und Gastronomie

Bei der Planung wurde großen Wert auf ökologische Kriterien mit Parkanlage und Weihern gelegt. Ein Restaurant und eine Kindertagesstätte sowie ein mehrstöckiges Parkhaus mit 390 Plätzen und eine Fahrradverbindung nach Kleinbettingen sind vorgesehen.

In seiner Ansprache sah der Präsident des Gemeindesyndikates und Bürgermeister von Steinfort Jean-Marie Wirth die neue Aktivitätszone ZARO als Kennzeichen für den innovativ kreativen Westen unseres Landes. Staatssekretärin Francine Closener sprach von vorbildlichen Investitionen in die Zukunft, die mit Pioniergeist umgesetzt wurden und in einer wirtschaftlich nicht einfachen Zeit einen wertvollen Impuls für heimische Betriebe setzen.

Foto: Charlot KUHN

Nach einer jahrelangen Planungsphase war im September 2014 der erste Spatenstich auf dem 21,36 Hektar großen Gelände erfolgt. Am Dienstag fand wie erwähnt die lang erwartete Einweihung statt.

ZARO steht für „Zone d’Activités économiques à caractère régional dans la Région de l’Ouest“ und ist ein gemeinsames Vorhaben des gleichnamigen interkommunalen Syndikates, dem die Gemeinden Garnich, Hobscheid, Kehlen, Koerich, Mamer und Steinfort angehören, sowie des Wirtschaftsministeriums.


Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema