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"Ich finde, die Gebläsehalle sollte unbedingt erhalten bleiben"
Seit seinem letzten Besuch 1996 hat sich in der Gebläsehalle wenig geändert, urteilt Architekt Heinrich Böll. 
Seiner Einschätzung nach könnte der stabile Industriebau noch 100 Jahre bestehen.

"Ich finde, die Gebläsehalle sollte unbedingt erhalten bleiben"

Foto: Nicolas Anen
Seit seinem letzten Besuch 1996 hat sich in der Gebläsehalle wenig geändert, urteilt Architekt Heinrich Böll. 
Seiner Einschätzung nach könnte der stabile Industriebau noch 100 Jahre bestehen.
Lokales 6 Min. 09.10.2018

"Ich finde, die Gebläsehalle sollte unbedingt erhalten bleiben"

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Als Heinrich Böll zum letzten Mal in Belval war, qualmte noch der Hochofen B. Damals fertigte er ein Gutachten an, dies in Hinblick auf die Revalorisierung der Brache. Am Freitag war der Architekt der Sanierung des Essener Unesco-Welterbes Zeche Zollverein zurück in Belval, um an einer Tagung über Industrieerbe teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit brach er eine Lanze für den Erhalt und die Neunutzung der Gebläsehalle.

Heinrich Böll, 1996, ein Jahr vor Stilllegung des Hochofen B, waren Sie in Belval, um ein Gutachten und einen Masterplan zu erstellen. Wie finden Sie Belval jetzt, 22 Jahre später?

Ich hatte anfangs gedacht, dass viel zu viel abgerissen würde ...

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