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Kurzmeldungen Lokales 5 20.09.2018

Huldingen: Unterholz in Flammen

(str) - In Huldingen sind am Mittwochabend mehrere Hecken sowie Unterholz in Brand geraten. Sieben Mann mit zwei Fahrzeugen der Feuerwehr aus Ulflingen hatten den Brand rasch unter Kontrolle.


Gestern

Mindestens 98 Tote bei Explosionen in Äquatorialguinea

(dpa) - Mindestens 98 Menschen sind bei schweren Explosionen in einer Militärkaserne im westafrikanischen Staat Äquatorialguinea ums Leben gekommen. Dies teilten die Gesundheitsbehörden in einer neuen Bilanz am Montagabend mit. Zuvor war von mindestens 31 Todesopfern die Rede gewesen. Bei dem Unglück, das sich am Sonntagnachmittag in der Stadt Bata ereignete, habe es außerdem 615 Verletzte gegeben. Davon würden noch 299 in Kliniken behandelt, hieß es. Als Ursache hatte der Staatspräsident Teodoro Obiang bereits am Sonntag „Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit“ genannt.

Unter den Opfern waren nach Medienberichten sowohl Soldaten als auch Zivilisten. Auf Bildern und Videos, die auf Twitter verbreitet wurden, waren am Sonntag nach den Explosionen eine hohe Rauchsäule und fliehende Menschen zu sehen. Das Online-Portal Real Equatorial Guinea berichtete von schweren Zerstörungen und Panik. Die Druckwellen seien auch in vielen weit entlegenen Gebäuden gespürt worden. Nach anderen Angaben gab es drei aufeinanderfolgende Explosionen.

Zum Hergang teilte Präsident Obiang mit, Dynamit- und Sprengstoffdepots seien in Brand geraten, „als Nachbarn in nahe gelegenen Farmen Feuer zündeten“. Die Flammen hätten sich bis zur Kaserne ausgebreitet. Die Druckwellen hätten „an fast allen Gebäuden und Häusern der Stadt Bata Schäden angerichtet“. Er habe Ermittlungen angeordnet, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Präsident rief die Bürger von Äquatorialguinea dazu auf, Ruhe zu bewahren. Es seien viele falsche Nachrichten im Umlauf.

„Wir gehorchen nicht“ - Demos am Frauentag in Türkei

(dpa) - Zum Internationalen Frauentag haben in Istanbul Tausende Menschen friedlich für Gleichberechtigung und gegen Gewalt gegen Frauen demonstriert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot versammelten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montagabend unter dem Motto „Feministischer Widerstand überall“ im Zentrum auf der europäischen Seite der Stadt. Sie riefen Slogans wie „Wir schweigen nicht, wir haben keine Angst, wir gehorchen nicht“ und „Frauen, Leben, Freiheit“. Berichte über Festnahmen gab es zunächst nicht.

Die Polizei riegelte bereits im Voraus der Demonstration Straßen rund um den Ort des Protests für Fußgänger und den Verkehr ab, die Metro-Station Taksim wurde mittags geschlossen. Auch in anderen türkischen Städten fanden Proteste statt. Bei Demonstrationen in Zusammenhang mit dem 8. März in den vorangegangenen Tagen war es nach verschiedenen Medienberichten bereits zu Festnahmen gekommen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte ebenfalls am Montag in einer Rede gesagt, man wolle stärker gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen und Familien, deren Fundament „Mann und Frau“ seien, als Institution stärken. Eine Frau sei seiner Meinung nach „allem voran Mutter“. Aktivistinnen der Organisation „Wir werden Frauenmorde stoppen“ kritisieren die Regierung immer wieder dafür, nicht auf die Umsetzung rechtlicher Grundlagen zum Schutz von Frauen vor Gewalt zu drängen.

Nach Daten der Organisation wurden in den ersten Monaten dieses Jahres 51 Frauen Opfer von Frauenmorde in der Türkei. Im Jahr 2020 sind es 300 Frauen gewesen. Erst am Wochenende hatten die Vergewaltigung und der Mord an einer 92-Jährigen sowie das Video einer brutalen Tat gegen eine Frau durch deren Ex-Mann die Diskussion um Gewalt gegen Frauen angeheizt.

Myanmar: Militär entzieht Medien die Lizenz

(dpa) - Die neue Militärregierung in Myanmar hat am Montag fünf wichtigen Medienunternehmen im Land die Lizenz entzogen. Das teilte das staatliche Fernsehen mit. Betroffen sind demnach unter anderem die große Multimedia-Nachrichtenorganisation Mizzima News und die Nachrichtenagentur Myanmar Now. Die fünf Medienorganisationen dürften keine Nachrichten mehr produzieren.

Zuvor waren Sicherheitskräfte in die Büros von Myanmar Now in Yangon (früher: Rangun) eingedrungen und hatten bei einer Razzia Computer und Dokumente beschlagnahmt, wie die Agentur mitteilte. Da alle Mitarbeiter bereits zuvor in Sicherheit gebracht worden waren, sei niemand festgenommen worden, hieß es.

Die Junta, die am 1. Februar bei einem Putsch die Macht übernommen hatte, geht seit Wochen mit zunehmender Härte gegen alle Kritiker vor, darunter auch zahlreiche Journalisten. Viele verstecken sich aus Angst vor einer Inhaftierung „Die erste Bedrohung für die Pressefreiheit besteht darin, Journalisten festzusetzen. Und dies hier ist die zweite starke Aktion. Sie führt in eine finstere Zeit zurück“, sagte Myint Kyaw, Ausbildungsleiter des Myanmar Journalism Institute, der Deutschen Presse-Agentur.

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Italien: Polizei spürt Terrorhelfer der Pariser Anschläge auf

(dpa) - Die Polizei in Süditalien hat einen mutmaßlichen Terrorhelfer identifiziert, der die Attentäter der Anschläge 2015 in Paris auf die Konzerthalle Bataclan und das Fußballstadion Stade de France unterstützt haben soll. Der 36 Jahre alte Algerier wird unter anderem beschuldigt, den Angreifern falsche Papiere mit besorgt zu haben. Wie die Ermittler in Bari, der Hauptstadt der Region Apulien, am Montag mitteilten, war der Mann bereits wegen ähnlicher Taten festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Demnach wird er verdächtigt, zu einem internationalen Netz von IS-Unterstützern zu gehören, die Terroristen mit Dokumenten zu versorgen und ihnen anderweitig logistisch zu helfen. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wäre die aktuelle Haftstrafe des 36-Jährigen in Bari im Sommer 2021 abgelaufen. Mit dem nun erlassenen neuen Haftbefehl solle auch ein mögliches Abtauchen danach verhindert werden. Die Sicherheitsbehörden sprachen von einem Ermittlungserfolg, der gemeinsam mit französischen und belgischen Stellen gelungen sei. Unter anderem sei abgefangene Handy-Kommunikation ausgewertet worden.

Islamistische Extremisten hatten am 13. November 2015 ein Massaker in der Konzerthalle Bataclan in Paris angerichtet sowie Bars und Restaurants beschossen. Es gab damals insgesamt 130 Todesopfer. Am Stade de France im Vorort Saint-Denis, wo Deutschland an dem Tag gegen Frankreich spielte, sprengten sich Selbstmordattentäter in die Luft.

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Kurzmeldungen Lokales 08.03.2021

Nach Fahndung: Polizei nimmt Uhrendiebe fest

Am Samstag überfielen zwei Täter gegen 11.10 Uhr in der Rue du Fort Wallis in Luxemburg-Stadt einen Mann und versuchten gewaltsam dessen Uhr zu stehlen. Die Polizei leitete daraufhin eine öffentliche Fahndung ein und veröffentlichte auch Fotos der mutmaßlichen Täter. Am Sonntag konnten nun zwei tatverdächtige Personen ermittelt und gestellt werden. Einer der beiden wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.  

Kurzmeldungen Lokales 08.03.2021

Mehrere Verstöße bei Kontrolle in Heisdorf

Am Freitag kontrollierte die Polizei die Autofahrer auf der N10 in Heisdorf. Dabei waren 23 Fahrer innerorts zu schnell unterwegs, einer sogar mit 85 km/h. Er wurde protokolliert. Vier Fahrer waren mit über 69 km/h unterwegs. Zudem mussten zwei Automobilisten in die Tasche greifen, weil sie ihr Handy am Steuer benutzt hatten, einer weil er nicht angeschnallt war und einer, weil er keine technische Kontrollbescheinigung für sein Fahrzeug hatte.

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Lokales 08.03.2021

Demonstration zum Weltfrauentag: Mehrere Straßen gesperrt

(SC) - Am Montagabend findet ab 17 Uhr zum Weltfrauentag in Luxemburg-Stadt ein Demonstrationsmarsch vom Hauptbahnhof bis zur Place d'Armes statt. Aus diesem Grund sind zwischen 16 und 18 Uhr folgende Straßen gesperrt: Die Avenue de la Liberté, der Pont Adolphe und die Straßen zwischen der Place de la Gare und der Place de Bruxelles. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gebeten, sich an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln zu halten. Umleitungen für den Verkehr werden eingerichtet.

Aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Panorama 08.03.2021

Saarbrücken: Dutzende tote und verwahrloste Katzen gefunden

(dpa) - Dutzende tote und verwahrloste Katzen sind in einer Gartenlaube in Saarbrücken entdeckt worden. In dem Gebäude fanden sich unter anderem rund 150 bis 200 Tierkadaver in Müllsäcken, wie die Polizei in Saarbrücken am Montag mitteilte. Zudem seien auf dem „völlig vermüllten Grundstück“ um das Gartenhaus bislang 32 verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden. Gegen die 73 Jahre alte Inhaberin der Gartenlaube wurden mehrere Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz gestellt, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an.

Ein Zeuge hatte am Sonntag die Polizei und den Tiernotruf alarmiert, nachdem sein Hund auf das Grundstück gelaufen war. Der Hundebesitzer habe aus dem Haus „ein klägliches Schreien mehrerer Katzen“ gehört, teilte die Polizei weiter mit. Zudem habe er einen „starken Verwesungsgeruch“ wahrgenommen. Das Gebäude sei von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet worden.

Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Saarbrücker Tierheims wurden informiert.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 07.03.2021

Zur Sperrstunde betrunken auf dem Fahrrad

Vor Gericht könnte sich bald ein Mann wiederfinden, der gegen 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag in der Oberstadt unterwegs war. Da er in Schlangenlinien mit dem Fahrrad von der Avenue Marie-Thérèse in Richtung Boulevard Roosevelt fuhr, entschieden Polizisten ihn zu überprüfen. Dabei zeigte sich, dass er nicht nur unerlaubt, nach zur Covid-Sperrstunde unterwegs war, sondern auch noch betrunken auf dem Fahrrad fuhr. Das belegte zudem ein Alkoholtest.

Den Mann erwartet nun neben dem Bußgeld für den Verstoß gegen die Auflagen zur Pandemiebekämpfung auch noch ein Strafverfahren wegen der Alkoholfahrt.

Kurzmeldungen Lokales 07.03.2021

Raser mitten im Stadtzentrum aus dem Verkehr gezogen

(str) - Am Samstagabend ist Polizisten gegen 22.30 Uhr in der hauptstädtischen Avenue de la Porte Neuve ein Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegengekommen. 

Als die Beamten den Wagen nach kurzer Verfolgung gestoppt hatten, stellten sie beim Fahrer deutliche Zeichen von Alkoholkonsum fest. Ein Alkoholtest verlief denn auch positiv. Den Mann erwartet ein Strafverfahren.

 


Hochrechnung: Schweiz knapp für Verhüllungsverbot

(dpa) - Die Schweizer haben bei einer Volksabstimmung nach einer ersten Hochrechnung einem landesweiten Verhüllungsverbot zugestimmt. Die Ja-Stimmen lagen bei 51 Prozent, wie der Co-Leiter des Umfrageinstituts gfs.bern, Lukas Golder, im Fernsehen SRF sagte. Die Fehlerquote lag zwar noch bei plus/minus zwei Prozent. Eine Umkehr des Trends sei aber nur noch theoretisch möglich, sagte Golder.

Die Vorlage zielt darauf ab, muslimischen Frauen das Tragen von Nikab oder Burka im öffentlichen Raum zu verbieten. Mit der Annahme käme diese Kleidervorschrift in die Verfassung und würde auf Straßen, in Restaurants und Geschäften gelten. Eine Ausnahme gäbe es für religiöse Versammlungsräume. Ein solches Verbot existierte bereits in den Kantonen St. Gallen und Tessin. Auch in Frankreich, Österreich, den Niederlanden und anderen Ländern gibt es Verhüllungsverbote.

Auf dem Papier richtete sich die Vorlage allgemein gegen Verhüllung und verbietet damit künftig auch Demonstranten und Fußballhooligans, ihr Gesicht zu verhüllen. Der Verein, der die Volksabstimmung mit einer Unterschriftensammlung durchsetzte, macht aber kein Hehl aus seiner islamkritischen Haltung. Er hatte 2009 auf gleichem Weg erreicht, dass keine neuen Minarette in der Schweiz gebaut werden dürfen. Der Verein, das Egerkinger Komitee, ist rechtskonservativ und will nach eigenem Bekunden eine Islamisierung der Schweiz verhindern.

Gegner warfen dem Verein vor, er fördere damit antiislamischen Rassismus. Der Anteil der Muslime in der Schweiz lag 2018 bei 5,3 Prozent. Die Zahl der Nikabträgerinnen wird auf rund 30 geschätzt. Eine Burka ist ein Überwurf, der Frauen ganz verhüllt und nur ein Gitterfenster zum Sehen offen lässt. Das Gewand mit Schlitz für die Augen heißt Nikab.

Der Hintergrund:


Kurzmeldungen Lokales 07.03.2021

Hauptstadt: Festnahme nach Einbruch

(C./tom) - Am Samstag gegen 18.40 Uhr meldete eine Frau der Polizei, dass ein Mann versuchte, in ihre Wohnung in der Montée Saint-Crépin in Luxemburg-Stadt zu gelangen. Danach flüchtete der Täter in ein nahegelegenes Waldstück. Die Polizei leitete eine umfassende Fahndung in die Wege, dabei konnte der mutmaßliche Täter gestellt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann festgenommen.

Kurzmeldungen Lokales 07.03.2021

Zwei Unfälle am Samstagabend

Am frühen Samstagabend mussten die Rettungskräfte zu zwei Verkehrsunfällen ausrücken. Gegen 17.30 Uhr stießen auf der CR 306 zwischen Vichten und Bissen zwei Autos zusammen, eine Person wurde dabei verletzt. Im Einsatz waren hier der Rettungswagen vom CIS Ettelbrück und der CIS aus Vichten. 

Kurz nach 18 Uhr stürzte ein Motorradfahrer in Bech-Kleinmacher auf der rue de Remich und verletzte sich. Im Einsatz waren der Rettungswagen aus Remich, und die CIS aus Schengen und Remich.