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Hôpitaux Robert-Schuman: Neues Krebszentrum in der Zitha-Klinik
Das neue medizinische Kompetenzzentrum ist auf zwei Stockwerken der Zitha-Klinik untergebracht.

Hôpitaux Robert-Schuman: Neues Krebszentrum in der Zitha-Klinik

Foto: Anouk Antony
Das neue medizinische Kompetenzzentrum ist auf zwei Stockwerken der Zitha-Klinik untergebracht.
Lokales 3 12.04.2016

Hôpitaux Robert-Schuman: Neues Krebszentrum in der Zitha-Klinik

Michel THIEL
Michel THIEL
Die "Robert-Schuman"-Krankenhausgruppe verlegt den Großteil ihrer Abteilungen zur Krebsbehandlung in die Zitha-Klinik im hauptstädtischen Bahnhofsviertel. Dies soll eine besser Qualität der Pflege ermöglichen.

(mth) - Die "Hôpitaux Robert-Schuman"-Gruppe hat am Dienstag die Eröffnung eines neuen multidisziplinären Kompetenzzentrums zur Krebsbehandlung vorgestellt, das ab sofort in der Zitha-Klinik im hauptstädtischen Bahnhofsviertel funktionieren wird.

Die Krankenhausgruppe, zu der auch das "Hôpital Kirchberg", die "Clinique Bohler" und die "Clinique Sainte-Marie" gehören, fasst in einem Kompetenzzentrum sämtliche Abteilungen zusammen, die sich bisher mit der medizinischen und chirurgischen Behandlung von Krebserkrankungen in den einzelnen Häusern der Gruppe beschäftigten. Lediglich die Abteilungen für Krebsbehandlung in der Urologie bleibt am "Hôpital Kirchberg", während die Abteilungen für Gynäkologie und die Behandlung von Brustkrebs in der "Clinique Bohler" bleiben. Alle Bereiche sollen jedoch in Zukunft eng zusammenarbeiten.

Die Zusammenführung der verschiedenen Abteilungen soll laut dem Generaldirektor der Gruppe, Dr. Paul Wirtgen, durch die Bündelung der Kompetenzen eine besser Qualität und Effizienz in der Pflege und Forschung ermöglichen.

Ein Konzept für die Zukunft

Das Konzept, das auch im für 2019 geplanten Neubau der Zitha-Klinik übernommen werden wird, beinhaltet Abteilungen für medizinische Onkologie und Palliativmedizin sowie Krebsbehandlung der inneren Organe und des Verdauungstrakts, des Brust- und Lungenraums und des Hals-Nasen-Ohrenbereichs.

Die Zusammenlegung sei zudem ein erster Schritt in der Standardisierung der Krebsbehandlung, die im nationalen "Plan Cancer" ab 2018 umgesetzt werden soll.

Die neue Krebsabteilung ist auf zwei Etagen der Zitha-Klinik angesiedelt und beinhaltet eine Abteilung für ambulante Chemotherapie, eine Station für medizinische Onkologie mit 32 Betten, eine Abteilung für Pneumologie und Chirurgie des Brustraums mit 22 Betten sowie eine Abteilung für Gastroenterologie (innere Medizin) mit 32 Betten. Hinzu kommt eine Palliativstation mit acht Betten sowie zwei Zimmer für Angehörige.



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