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Hôpital Kirchberg erhält am Montag neues IRM-Gerät
Lokales 21.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Hôpital Kirchberg erhält am Montag neues IRM-Gerät

Das neue IRM-Gerät Hôpital Kirchberg soll am 22. Juli in Betrieb gehen.

Hôpital Kirchberg erhält am Montag neues IRM-Gerät

Das neue IRM-Gerät Hôpital Kirchberg soll am 22. Juli in Betrieb gehen.
Foto: Guy Jallay
Lokales 21.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Hôpital Kirchberg erhält am Montag neues IRM-Gerät

Wer eine Untersuchung mittels Magnetresonanz-Tomographie benötigt, muss in Luxemburg oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Im Krankenhaus Kirchberg geht nun bald ein neues Gerät in Betrieb.

(jt) - Im Hôpital Kirchberg wird am Montag ein neues Magnetresonanz-Gerät (MRT, französisch IRM) eingerichtet. Damit verfügt das Krankenhaus in der Rue Edward Steichen in der Hauptstadt bald über zwei solcher Geräte, ein weiteres steht in der ZithaKlinik. Für die Patienten soll der neue Scanner kürzere Wartezeiten bringen. 


Weiteres IRM-Gerät für Herzuntersuchungen
Landesweit gibt es nur zwei IRM-Geräte, die eine Bildgebung des Herzens erlauben – bald sollen in Luxemburg drei Scanner für Herzuntersuchungen zur Verfügung stehen.

Das neue IRM in Kirchberg soll am 22. Juli in Betrieb genommen werden, wie die Hôpitaux Robert Schuman am Freitag mitteilen. Bei dem Gerät handelt es sich wie beim ersten um das Modell Signa Artist 1.5 T des Herstellers GE Healthcare. Haupteinsatzgebiet ist die Diagnostik für Knochen und Gelenke.

"Es handelt sich um zwei hochmoderne Maschinen", sagt Paolo Sana von der Abteilung für medizinische Imagingverfahren im Hôpital Kirchberg. Die MRT-Scanner seien unter anderem so gestaltet, dass Patienten weniger Platzangst in der "Röhre" verspüren. Die Anschaffungskosten liegen bei einer Million Euro, der Aufbau des fünf Tonnen schweren Geräts kostet eine weitere Million. Aufgrund der aufwändigen Anlieferung mittels Kran muss der Parkplatz beim Krankenhaus am kommenden Montag, 24. Juni, zwischen 6 und 19 Uhr geschlossen werden.

Bei der sogenannten Frühjahrs-Quadripartite im vergangenen Mai war bekannt geworden, dass insgesamt vier neue IRM-Geräte bis Ende des Jahres in den Krankenhäusern des Landes installiert werden sollen.   


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