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Hoher Besuch in Grevenmacher: Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie zu Besuch in Grevenmacher
Lokales 8 06.06.2014

Hoher Besuch in Grevenmacher: Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie zu Besuch in Grevenmacher

Lokales 8 06.06.2014

Hoher Besuch in Grevenmacher: Erbgroßherzog Guillaume und Stéphanie zu Besuch in Grevenmacher

Am Donnerstagnachmittag stand der Besuch von Ergroßherzog Guillaume und seiner Gattin in Grevenmacher unter dem Motto „Maacher fréier an haut“. Das Paar konnte sich bei schönem Wetter die Stadt ansehen und wurde von den Einwohnern herzlich empfangen.

(GS) - Unter dem Motto „Maacher fréier an haut“ stand der Besuch von Erbgroßherzog Guillaume und seiner Gattin Stéphanie gestern Nachmittag in Grevenmacher. Das sympathische junge Paar konnte sich ein Bild machen von der historischen Ortschaft an der Mosel, die 1252 von Graf Heinrich V. den Freiheitsbrief erhielt und sich zu einem attraktiven Städtchen entwickelte.

Der Bürgermeister Léon Gloden begrüßte den Erbgroßherzog und seine Gattin in Anwesenheit vieler Ehrengäste, unter ihnen Arbeitsminister Nicolas Schmit und Umweltministerin Carole Dieschbourg, vor dem Rathaus. Für musikalische Unterhaltung sorgte die „Harmonie municipale“ und die Kinder des ersten Zyklus der Grundschule Grevenmacher gaben ebenfalls ein Ständchen zum Besten.

Léon Gloden betonte die enge Verbundenheit des Herrscherhauses mit der Moselmetropole, in guten wie auch in schlechten Zeiten. „Grevenmacher ist genau wie früher ein großer wirtschaftlicher Impuls in der Region“, hob der Bürgermeister die Verdienste seiner Stadt um den Weinbau, den Tourismus, das Handwerk, die Geschäftswelt und die Kultur hervor.

Nach einem Rundgang durch die Stadt trug sich das erbgroßherzogliche Paar in das goldene Buch der Stadt ein und erhielt einen Korb mit regionalen Produkten, zwei Alben über die Moselbrücke sowie ein Bild von Franz Heldenstein, der von 1846 bis 1860 als Apotheker in Grevenmacher ansässig war. Vorbei am Freiheitsbaum in Richtung „Prosteneek“, wo die „Muselfénkelcher“ mit einer Gesangseinlage aufwarteten, zog der Festzug durch die Fußgängerzone in Richtung neue Brücke. „Festungstur“ und „Turgaass“ waren weitere Stationen.

Gut gelaunt und volksnah präsentierte sich das sympathische Paar. Händeschütteln und hin und wieder ein paar nette Worte unterstreichen den engen Kontakt und die Aufgeschlossenheit des zukünftigen Herrscherpaares gegenüber dem Luxemburger Volk. Gegen 15.40 Uhr endete der Besuch im „Home pour personnes âgées“ (HPPA) Grevenmacher. Die Bewohner des HPPA hatten Gelegenheit, sich mit den Gästen zu unterhalten, bevor sie unter den Klängen des „Wilhelmus“ gegen 17 Uhr Grevenmacher wieder verließen.