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Höhenrettung am Lift Pfaffenthal: Angeseilt in 70 Meter Höhe
Bei der Übung 70 Meter über dem Erdboden muss jeder Griff sitzen.

Höhenrettung am Lift Pfaffenthal: Angeseilt in 70 Meter Höhe

Foto: Service Incendie et Ambulance de la Ville de Luxembourg
Bei der Übung 70 Meter über dem Erdboden muss jeder Griff sitzen.
Lokales 30.03.2017

Höhenrettung am Lift Pfaffenthal: Angeseilt in 70 Meter Höhe

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Nichts für schwache Nerven war die Übung der Höhenrettungseinheit der Berufsfeuerwehr. Angeseilt und gesichert, absolvierte die Einheit eine Übung am Lift Pfaffenthal in schwindelerregender Höhe.

(vb) – Nichts für schwache Nerven war die Übung der Höhenrettungseinheit der Berufsfeuerwehr. Angeseilt und gesichert, absolvierte die Einheit eine Übung am Lift Pfaffenthal in schwindelerregender Höhe.

Es war ein atemberaubender Anblick: Mit schwerer Montur klettern 15 Männer im offenen Aufzugschacht in die Höhe und stehen auf dem Dach des Übergangs. Unter ihnen nichts als 70 Meter Leere.

Mit der ungewöhnlichen Aktion wollten die Höhenretter der Berufsfeuerwehr praktische Erfahrungen bei der Evakuierung des neuen Aufzugs sammeln. „Die Übung war ein Erfolg. Alles hat geklappt“, sagt Mirco Bonetti, stellvertretender Leiter der Höhenrettungseinheit GRIMP („Groupe de Reconnaissance et d'Intervention en Milieu Périlleux“).  Für die Übung und eine anschließende technische Revision war der Lift am Mittwoch bis zum Donnerstagmorgen für den normalen Betrieb gesperrt.

Wie Bonetti erklärt, können die Benutzer des Lifts auf vier verschiedene Arten geborgen werden. So lässt sich der Aufzug zum Beispiel manuell hinablassen, mit einer Drehleiter erreichen oder mit einer eingebauten Rettungsgondel. Bei Stromausfall bleibt noch die Rettung mit Seilsicherung. „Dies dauert bei voll besetzter Kabine ziemlich lang“, räumt Mirco Bonetti ein. Bei einem Brand werde die Feuerwehr zuerst das Feuer löschen. Da die Kabine belüftet ist, seien die Fahrgäste vor Rauch geschützt.


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