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Hochwasser und starke Windböen am Sonntag
Hesperingen hat sich auf das Hochwasser vorbereitet.

Hochwasser und starke Windböen am Sonntag

Foto: Laurent Blum
Hesperingen hat sich auf das Hochwasser vorbereitet.
Lokales 37 10.02.2019

Hochwasser und starke Windböen am Sonntag

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Meteolux und das Umweltministerium warnten vor starken Niederschlägen, die bis zum Nachmittag anhalten sollten. Diese führten dann auch zu schnell steigenden Pegelständen.

Der staatliche Wetterdienst Meteolux hatte am Sonntagmittag eine Warnung der Stufe Gelb herausgegeben: Starke Windböen bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h waren dann auch wie vorhergesagt am Nachmittag über das Land gefegt. Dazu kamen starke Niederschläge, ebenfalls bis in den Nachmittag hinein. Vorausgesagt waren Regenmengen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter.

Für die Luxemburger Flüsse bedeutet das eine erhöhte Hochwasserwahrscheinlichkeit. Das Umweltministerium meldete um die Mittagsstunde schnell steigende Pegelstände in allen Landesteilen. Besonders betroffen waren die Pegel des Alzette-Einzugsgebietes. Hier wurde an einigen Pegeln im Laufe des Tages eine Überschreitung der Meldehöhe 1 (cote de pré-alerte) als auch der Meldehöhe 2 (cote d’alerte) vorausgesagt. An den Pegeln der Attert war die Meldehöhe 1 bereits gegen Mittag erreicht. In den nächsten Stunden wurde die Meldehöhe 2 erreicht beziehungsweise überschritten. 

An der Eisch wurde das Erreichen der Meldehöhe 1 für den späten Nachmittag erwartet. Der Abfluss der Alzette war ebenfalls erhöht, hier ist die Überschreitung der Meldehöhe 1 an den Pegeln Hesper und Pfaffenthal in der Nacht zum Montag möglich. Durch die Zusammenführung der Abflüsse von Alzette, Eisch, Attert und Mamer stiegen die Pegelstände im weiteren Verlauf der Alzette weiter an. 

Zwar wurden die Niederschläge am Nachmittag weniger, Entwarnung für die Pegel bedeute das aber nicht, so das Ministerium: Erst in der Nacht, beziehungsweise am Montagmorgen sei damit zu rechnen, dass die Wasserstände ihren Scheitelwert erreichen, die Pegel also zu sinken beginnen.



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