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Hintergrund Drogenhandel: Schneegestöber in der „Avenue“
Beobachtungen im Millieu ergeben deutliche Hinweise dafür, dass das Vorgehen der nigerianischen Drogenhändler tagsüber aus dem Gästeraum eines Schnellrestaurants koordiniert wird.

Hintergrund Drogenhandel: Schneegestöber in der „Avenue“

Foto: Steve Remesch
Beobachtungen im Millieu ergeben deutliche Hinweise dafür, dass das Vorgehen der nigerianischen Drogenhändler tagsüber aus dem Gästeraum eines Schnellrestaurants koordiniert wird.
Lokales 16 5 Min. 02.11.2016

Hintergrund Drogenhandel: Schneegestöber in der „Avenue“

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Der Kokainhandel im Bahnhofsviertel wird quasi exklusiv von einer nigerianischen Bande kontrolliert. Tagsüber erfolgt deren Geschäft inmitten der Passanten und auf offener Straße.

(str) -  Seit die Polizei wesentlich stärker und sichtbarer gegen die Drogenkriminalität im Bahnhofsviertel vorgeht, haben die Dealerbanden sich neu organisiert. Die Arbeit der Polizei wird dadurch drastisch erschwert.

Trotz umfangreicher Festnahmen – so etwa 21 Personen im Umfeld einer Sekte in Wasserbillig und der „Nice“-Bar in der Rue de Strasbourg – beherrscht auch weiterhin ein Kartell, das offensichtlich von Nigeria aus gesteuert wird, den Luxemburger Drogenmarkt.

Die Gruppierung hat es mit einer gezielten Dumpingpreis-Politik nicht nur fertiggebracht, den Straßenmarkt weitestgehend unter ihre Kontrolle zu bringen, sondern auch die Konsumgewohnheiten der Schwerstabhängigen zu verändern ...

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