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Hesperingen: Achtung, falsche Polizisten unterwegs
Falsche Polizisten in Hesperingen unterwegs. Die Täter sprechen Französisch und haben gefälschte Polizei-Ausweise.

Hesperingen: Achtung, falsche Polizisten unterwegs

Foto: Guy Jallay
Falsche Polizisten in Hesperingen unterwegs. Die Täter sprechen Französisch und haben gefälschte Polizei-Ausweise.
Lokales 22.01.2018

Hesperingen: Achtung, falsche Polizisten unterwegs

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Am Montagmorgen waren in Hesperingen zwei falsche Polizisten unterwegs. Sie verschafften sich mit gefälschtem Ausweis Zutritt in ein Haus und liefen danach mit dem Geld des Hauseigentümers davon. Die Polizei fahndet nun nach den Tätern.

In Hesperingen waren am Montagmorgen kurz vor 11 Uhr falsche Polizisten unterwegs. 

Laut Polizei klingelte einer der Täter an einer Haustür in der Allée de la Jeunesse Sacrifiée 1940-1945 in Hesperingen, und gab sich als Polizist aus. Der falsche Polizist sprach Französisch und verschaffte sich mit gefälschtem Polizei-Ausweis auf dem „Police stand” Zutritt ins Haus. Vor dem Haus wartete währenddessen ein weiterer, als Polizist getarnter Mann.

Unter dem Vorwand Falschgeld überprüfen zu wollen, konnte er den Hauseigentümer davon überzeugen, ihm Geld zwecks Überprüfung auszuhändigen. Dann lief der mutmaßliche Täter mit dem Geld und weiteren Wertgegenständen in unbekannte Richtung davon.

Fahndung nach den Tätern

Laut Polizeibericht hatte der Mann, der sich Zutritt ins Haus verschaffte, eine dunkle Jacke an und trug eine Brille. Er war etwa 1,70 Meter groß, hatte eine normale Statur, schwarze Haare einen gebräunten Teint und war circa 40 Jahre alt.

Der Mann, der vor dem Haus wartete, war laut Polizei um die 60 Jahre alt, trug einen dunklen Mantel und hatte ebenfalls eine gebräunte Hautfarbe.

Mögliche Informationen zu den Tätern oder weitere Zwischenfälle im Zusammenhang mit diesem Fall sollen der Dienststelle der C.I. Luxemburg unter der Telefonnummer 4997-4500 mitgeteilt werden.

Die Polizei warnt

Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Fall in Hesperingen, dass das keinesfalls die Vorgehensweise der Police Lëtzebuerg ist. „Die Polizisten sprechen hierzulande alle Luxemburgisch und können sich jederzeit anhand eines Dienstausweises mit Foto als Polizeibeamte zu erkennen geben”, heißt es im Pressebericht der Polizei.

Im Zweifelsfall sollen die Opfer sofort die Notrufzentrale in Kenntnis setzen, der Person keinen Einlass gewähren und darauf bestehen, den Ausweis des Täters zu sehen. Eine genaue Personenbeschreibung ist in solchen Fällen auch wichtig, um eine nationale oder regionale Fahndung einleiten zu können.


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