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Hausdurchsuchung beim CIGR-Syrdall
Lokales 15.11.2019 Aus unserem online-Archiv

Hausdurchsuchung beim CIGR-Syrdall

In den Räumlichkeiten des CIGR wurde am Mittwoch eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Hausdurchsuchung beim CIGR-Syrdall

In den Räumlichkeiten des CIGR wurde am Mittwoch eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
Foto: Anouk Antony
Lokales 15.11.2019 Aus unserem online-Archiv

Hausdurchsuchung beim CIGR-Syrdall

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Die Ermittlungen in der Akte CIGR-Syrdall schreiten voran. Am Mittwoch wurde nun eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Die Beschäftigungsinitiative CIGR-Syrdall steht seit Wochen unter heftiger Kritik. Nachdem die Gemeinde Contern am 10. Oktober Klage gegen die Beschäftigungsinitiative eingereicht hat, wird gegen den Verwaltungsratspräsidenten, den Generalkoordinator und Unbekannt ermittelt.

Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Etwa wird der Koordinator der sexuellen Belästigung bezichtigt, innerhalb des CIGR soll es aber auch zur Veruntreuung von öffentlichen Geldern gekommen sein.

Am Mittwoch wurde im Zusammenhang mit den Veruntreuungsvorwürfen auf Anordnung des Untersuchungsrichters eine Hausdurchsuchung in den CIGR-Räumlichkeiten in Sandweiler durchgeführt.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates begrüßte der Contener Schöffenrat, dass endlich Bewegung in das Dossier komme. Die Gemeindeverantwortlichen kritisierten allerdings, dass eine Klage wegen sexueller Belästigung ad acta gelegt wurde.


CIGR-Syrdall: Staatsanwaltschaft im Mai über Vorwürfe informiert
Der Conterner Schöffe Fernand Schiltz wirft der Justiz vor, in der Affäre CIGR-Syrdall nichts zu unternehmen. Die Staatsanwaltschaft widerspricht.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits Ende Oktober bestätigt, dass entsprechende Ermittlungen im Sommer wegen mangelnder Beweise eingestellt wurden. Diese waren aufgenommen worden, nachdem die Gemeinde die Staatsanwaltschaft im Mai auf Missstände innerhalb des CIGR hingewiesen hatte.

Auf Nachfrage betont ein Justizsprecher, dass die Staatsanwaltschaft, nachdem die Gemeinde im Oktober Klage eingereicht hat, wieder mit der Prüfung von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs befasst ist. Das Dossier ist demnach noch nicht abgeschlossen.


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