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Hauptstadt: Lifting für den Knuedler
Lokales 2 Min. 16.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Hauptstadt: Lifting für den Knuedler

Im Mai 2023 soll der Großteil der Arbeiten auf der Place Guillaume II abgeschlossen sein.

Hauptstadt: Lifting für den Knuedler

Im Mai 2023 soll der Großteil der Arbeiten auf der Place Guillaume II abgeschlossen sein.
Grafik: Arlette Schneiders Architectes
Lokales 2 Min. 16.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Hauptstadt: Lifting für den Knuedler

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Die Place Guillaume II, einer der beliebtesten öffentlichen Plätze der Stadt Luxemburg, wird neugestaltet. Eine Baustelle mit Folgen für kleine und große Veranstaltungen.

Am 11. Januar 2021 beginnen die Arbeiten für die Erneuerung der Place Guillaume II (Knuedler) in der Oberstadt. Eine Baustelle, die zwei bis drei Jahre dauern wird. Das teilte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Mittwoch im City Breakfast, dem monatlichen Treffen des hauptstädtischen Schöffenrates mit der Presse, mit.

Im Januar werden zunächst die Versorgungsleitungen (Wasser, Gas, Strom) zur Seite der Cafés-Restaurants neu verlegt, danach folgt die gegenüberliegende Seite des Platzes. 

Aufzug und Treppenhaus bereits fertiggestellt

Die Treppe und der Aufzug nahe des Petit Passage sind bereits erneuert worden: Der Lift ist größer und fährt ein Stockwerk höher als vorher. 

Sind die Infrastrukturarbeiten abgeschlossen, erhält der Platz einen neuen Belag. Die Ausschreibung für die Steine erfolgte vergangenen Freitag. Wie Lydie Polfer präzisierte, sind die Qualität, die Farben, die Ästhetik und die Herkunft von großer Wichtigkeit. 

Wegen der Arbeiten wird es zu einigen Änderungen bei Veranstaltungen kommen. So wird der Frischemarkt ab Mittwoch, dem 13. Januar, an die Place Emile Hamilius und die umliegenden Straßen wechseln.  Eine Lösung, die zusammen mit den Marktleuten gefunden wurde.

Der Frischemarkt wird ab dem 13. Januar auf der Place Emile Hamilius und in den umliegenden Straßen stattfinden.
Der Frischemarkt wird ab dem 13. Januar auf der Place Emile Hamilius und in den umliegenden Straßen stattfinden.
Foto: Lex Kleren

Kleine Events könnten auf der Place Clairefontaine, in der Rue  de la Reine und der Rue de l'Eau stattfinden, erläuterte die Bürgermeisterin. Für den Oktavmäertchen biete sich die Place de la Constitution (Gëlle Fra) an. Was den "Rock um Knuedler" betrifft, könnte auf die Kinnekswiss zurückgegriffen werden, wo in den vergangenen Jahren die Veranstaltung „Kinnekswiss loves“ große Publikumserfolge feierte. 


Press conference held in the construction site of Parking Knuedler extension. Luxembourg, Luxembourg - 24. 09. 2019 photo: Matic Zorman / Luxemburger Wort
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In der ersten Hälfte des Jahres 2023 werde der Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein, so Polfer. Lediglich der Baustellenbereich, der den Ausbau und die Renovierung des Parking Knuedler betrifft, muss dann noch fertiggestellt werden.  

Weitere Details zu den Arbeiten und zum künftigen Aussehen des Knuedler wird es am Freitag auf  www.vdl.lu geben, nach einer Versammlung mit den Anrainern am Donnerstag. 

Von den coronabedingten Restriktionen im Horeca-Bereich profitiert die Stadt im Moment, um den Belag auf der Place d'Armes zu erneuern.

Positive Reaktionen auf Neuordnung der städtischen Busse

Ein weiteres Thema im City Breakfast war eine erste Bilanz in puncto Neuorganisation der städtischen Busse. Diese war nötig geworden, weil die  Tram seit Sonntag bis zum Hauptbahnhof fährt. 


Auch die Stadt Luxemburg wird sich beteiligen - das stellte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Montagnachmittag klar.
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Wenn am 13. Dezember die Tram Fahrt aufnimmt, wird auch der Busverkehr in der Hauptstadt komplett neu organisiert.

Wie Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) erklärte, seien die Reaktionen der Fahrgäste durchwegs positiv. 

Nach der Verteilung von rund 70.000 Busfahrplänen mussten wegen der großen Nachfrage 25.000 nachgedruckt werden.

Goldschmidt: „Offen für alles“

Überrascht zeigte der Schöffe sich, dass ein RGTR-Buspendeldienst zwischen der Rocade de Bonnevoie und Kirchberg eingesetzt wird. Dieser Bus bedient allerdings nicht das Gewerbegebiet in Hamm, wo neuerdings eine Reihe von staatlichen Dienststellen angesiedelt sind. 

„Wir sind offen für alles und hätten diese Angelegenheit ohne Problem regeln können“, betonte Goldschmidt. „Es hätte auf der Hand gelegen, dass die Zone d'activité in Hamm von einer städtischen Buslinie mitbedient wird“, sagte Lydie Polfer. 

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