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Halle abgebrannt: Mögliche Brandstiftung in Schwebsingen
Lokales 7 07.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Halle abgebrannt: Mögliche Brandstiftung in Schwebsingen

Ein ausgebranntes Boot in der Lagerhalle.

Halle abgebrannt: Mögliche Brandstiftung in Schwebsingen

Ein ausgebranntes Boot in der Lagerhalle.
Foto: Anouk Antony
Lokales 7 07.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Halle abgebrannt: Mögliche Brandstiftung in Schwebsingen

Am Donnerstagabend geriet eine Lagerhalle am Hafen in Schwebsingen in Brand. Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen kriminellen Akts.

Am Donnerstagabend geriet aus bislang ungeklärten Gründen eine Lagerhalle in Schwebsingen in Brand, in der Boote lagerten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war unmittelbar zuvor in das Gebäude in der Rue du Port eingebrochen worden. 

Der Alarm ging um 19.40 Uhr ein. "Nur einige Augenblicke nach dem Eintreffen der Polizeistreife vor Ort stiegen Flammen vom Hallendach empor", berichtet die Behörde. Eine Fahndung nach den Einbrechern, bei der auch Helikopter zum Einsatz kamen, verlief ohne Erfolg. Weil der Verdacht auf Brandstiftung naheliegt, hat die Kriminalpolizei Ermittlungen eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Remich (Tel. 244771000) in Verbindung zu setzen.

Ein CGDIS-Sprecher sagte, der Einsatz habe gegen 20 Uhr begonnen. Die Halle habe bereits vollständig gebrannt, als die Rettungsmannschaften eintrafen. Ein Angriff des Feuers von innen sei deswegen nicht mehr möglich gewesen.

Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand auf die Halle zu begrenzen und ein Übergreifen auf die Nebengebäude zu verhindern. Das Feuer war am Abend schnell unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten jedoch einen Großteil der Nacht an.

In der Halle, deren Dach zum Teil einstürzte, wurden laut Feuerwehr Boote gelagert. Der Schaden dürfte sehr hoch sein.

Rund 50 Feuerwehrleute seien im Einsatz, wie der CGDIS mitteilte. Die N10 war für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten bis Freitag, 10.30 Uhr, zwischen Remerschen und Bech gesperrt. Am Einsatz waren Helfer aus Schengen, Remich, Mondorf, Dalheim, Canach, Düdelingen und Junglinster beteiligt.



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