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Häusliche Gewalt: 22 Frauen lassen Spuren sichern
Lokales 4 Min. 06.09.2019 Aus unserem online-Archiv
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Häusliche Gewalt: 22 Frauen lassen Spuren sichern

Die Dunkelziffer ist hoch, da sich viele Opfer von häuslicher Gewalt nicht trauen, Anzeige zu erstatten und stattdessen schweigen. Hilfe 
bietet seit rund einem Jahr der rechtssichere Archivierungsdienst für medizinisches Beweismaterial – Umedo.

Häusliche Gewalt: 22 Frauen lassen Spuren sichern

Die Dunkelziffer ist hoch, da sich viele Opfer von häuslicher Gewalt nicht trauen, Anzeige zu erstatten und stattdessen schweigen. Hilfe 
bietet seit rund einem Jahr der rechtssichere Archivierungsdienst für medizinisches Beweismaterial – Umedo.
Foto: Shutterstock
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Häusliche Gewalt: 22 Frauen lassen Spuren sichern

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Seit einem Jahr können Opfer von physischer Gewalt beim Archivierungsdienst Umedo Beweismaterial sichern lassen, um zu einem späteren Zeitpunkt den Täter anzeigen zu können.

Es sind Nachrichten, die immer aufs Neue für Entsetzen sorgen: In Esch/Alzette fügt ein Mann seiner Partnerin zu Hause schlimme Schnittwunden zu, das Opfer stirbt noch am Tatort an der folgenschweren Körperverletzung. Im hauptstädtischen Park prügelt ein Mann vor den Augen von Passanten hemmungslos auf seine am Boden liegende Ehefrau ein.

Brutalitäten, die im Großherzogtum keine Seltenheit sind ...

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Gewaltopfer auf der sicheren Seite
Wer Opfer häuslicher Gewalt wird, kann dank des Dienstes Umedo seine Beweise sichern lassen, um diese eventuell in einem späteren Zeitraum vor Gericht nutzen zu können.
Nur sehr wenige Opfer von physischer Gewalt brechen ihr Schweigen sofort nach der Tat und erstatten Anzeige gegen den Täter.
Starke Männer
Richtig stark sind Männer, die ihre Aggressionen im Griff haben, die ihre körperliche Überlegenheit nicht nutzen müssen. Das wird man aber nicht im Fitness-Center – das ist Kopfsache.
Zum Themendienst-Bericht "Frauen/Männer/Partnerschaft/Ratgeber/" vom 2. März: Schläge in der Partnerschaft sind keine Seltenheit: Oft gibt es Warnsignale, die auf drohende Gewalt hinweisen. (Archivbild vom 13.03.2006 - Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei. Das Bild darf nur im Zusammenhang mit dem genannten Text verwendet werden.) +++ +++
„Die Gewalt wird immer heftiger“
Femmes en Détresse-Direktorin Andrée Birnbaum fordert im Gespräch mit dem "Luxemburger Wort", vom kleinsten Alter an keine Gewalt durchgehen zu lassen. Gewalt nehme generell zu und auch immer schlimmere Formen an.