Ein herzlicher Empfang erwartete das Erbgroßherzogliche Paar in Esch/Alzette.
Foto: Claude Piscitelli
Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie statteten auch dieses Jahr der Minettmetropole am Vorabend des Nationalfeiertags einen Besuch ab. Sehen Sie unsere Bilder des Empfangs.
Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie statteten auch dieses Jahr der Minettmetropole am Vorabend des Nationalfeiertags einen Besuch ab. Sehen Sie unsere Bilder des Empfangs.
(na) - Die Alzettestraße sowie das Escher Stadthaus hatten sich am Vorabend des Nationalfeiertags in rot-weiß-blau gekleidet, um das erbgroßherzogliche Paar zu empfangen.
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Die Escher Bürgermeisterin Vera Spautz empfing zuerst Erbgroßherzog Guillaume...
Foto: Claude Piscitelli
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Die Escher Bürgermeisterin Vera Spautz empfing zuerst Erbgroßherzog Guillaume...
Foto: Claude Piscitelli
Und kurz danach Prinzessin Stéphanie.
Foto: Claude Piscitelli
Die kleine Eva (5) überreichte Prinzessin Stéphanie Blumen.
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Das erbgroßherzogliche Paar wurde vor dem Theater empfangen.
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Währenddessen wurden noch schnell kleine Fähnchen verteilt.
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Vor dem Totenmahl legte das erbgroßherzogliche Paar ein Blumengebinde nieder.
Foto: Claude Piscitelli
"Ons Heemecht" erklang am Ende der Zeremonie.
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Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie vor dem Resistenzmuseum.
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Und hier beim Begrüßen von Vertreter patriotischer Organisationen.
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Zahlreiche Zuschauer haben sich den Besuch nicht entgehen lassen.
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Das erbgroßherzogliche Paar in Esch.
Auf dem Weg zum Rathausplatz.
Foto.Claude Piscitelli
Viele Escher Vereine haben am Umzug teilgenommen.
Foto: Claude Piscitelli
Ein junger Patriot durfte Erbgroßherzog Guillaume die Hand schütteln.
Foto: Claude Piscitelli
Zuschauer beim Besuch vom erbgroßherzoglichen Paar.
Foto: Claude Piscitelli
Viele Escher Vereine haben am Umzug teilgenommen.
Foto: Claude Piscitelli
Sicherheitskräfte waren auffällig viele unterwegs.
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Hier in offizieller Uniform.
Foto: Claude Piscitelli
Ein Rundgang über das "Escher Volleksfest" durfte auch nicht fehlen.
Foto. Claude Piscitelli
Zuvor hatte sich Erbgroßherzog Guillaume in das goldenen Buch eingetragen.
Foto: Claude Piscitelli.
Viele Escher Vereine haben am Umzug teilgenommen.
Foto: Claude Piscitelli
Das traditionelle Lagerfeuer wird angezündet.
Foto: Claude Piscitelli
Das Paar auf dem Weg zurück in die Hauptstadt.
Foto: Claude Piscitelli.
Nachdem Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie ein Blumengebinde beim Totenmahnmal am nationalen Resistenzmuseum niedergelegt hatten, ging es im Umzug, vorbei an zahlreichen Schaulustigen, durch die Alzettestraße bis zum Stadthausplatz.
Hier defilierten Escher Vereine und gaben ein Kostprobe ihres Könnens. Danach fand ein Empfang im Rathaus statt.
Esch 2022 soll "mit Liebe" gemacht werden
In ihrer Rede ging Bürgermeisterin Vera Spautz auf die Kandidatur zur europäischen Kulturhauptstadt 2022 ein. Erhalte Esch den Zuschlag, sollen die Kulturmanifestationen nicht elitär sondern "mit Liebe gemacht" werden.
Zur Liebe gehöre auch die Integration. In diesem Zusammenhang erwähnte die Bürgermeisterin den Mord an der englischen Abgeordneten Jo Kox. Diese Mutter zweier Kinder sei von einem geistig gestörten umgebracht worden der gedacht habe, er könne alleine für alle entscheiden, so Spautz.
"Vor was haben die dann Angst?
Sie führte diese Tat auch auf die Angst vor der Einwanderung zurück, die im Rahmen der Brexit-Debatte in England geführt wurde. "In Esch gibt es zwanzig Meter von einer Grundschule entfernt ein Heim mit 140 Personen" und es sei noch nie etwas geschehen, so Spautz noch. "Vor was haben die dann Angst?".
Struktur für Flüchtlinge
Esch sei eine "terre d'accueil". Das müsse man sich aber verdienen. So kündigte sie an, dass neben dem geplanten Flüchtlingsheim am Quai Neudorf ein Wohnkomplex entstehen wird, der zur Hälfte für sozial Schwache aus Luxemburg und zur Hälfte für Asylbewerber, die den Asylstatus erhalten haben, bestimmt wird.
Weiter unterstrich sie, das von den 197 Nationalitäten, die es weltweit gibt, 165 in Luxemburg und 122 in Esch vertreten seien.
Nach dieser Rede trug sich das erbgroßherzogliche Paar in das goldene Buch der Stadt ein, bevor es, nach einem Rundgang auf dem "Escher Volleksfest", traditionsgemäß das Lagerfeuer beim Rathaus anzündete.
Nach der Abfahrt des erbgroßherzoglichen Paars wurde noch lange rund um das Escher Rathaus gefeiert. Das Wetter, mit Temperaturen um 25 Grad um 20 Uhr, lud einfach nur dazu ein.
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