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"Gruef" in der Hauptstadt: Durchfahrt verboten
Lokales 02.11.2020 Aus unserem online-Archiv

"Gruef" in der Hauptstadt: Durchfahrt verboten

Hinweisschilder und eine kleine Verkehrsinsel zeigen: Die Rue du Fossé ist für den Durchgangsverkehr gesperrt.

"Gruef" in der Hauptstadt: Durchfahrt verboten

Hinweisschilder und eine kleine Verkehrsinsel zeigen: Die Rue du Fossé ist für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 02.11.2020 Aus unserem online-Archiv

"Gruef" in der Hauptstadt: Durchfahrt verboten

Jeff WILTZIUS
Jeff WILTZIUS
Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Rue du Fossé in der Hauptstadt ist eine verkehrsberuhigte Zone de rencontre.

Hinweisschilder in der Mitte der Straße, weiße Linien und eine große aufgemalte 20 auf dem Straßenbelag zeigen bereits von Weitem: Die Rue du Fossé (Gruef) in der Stadt Luxemburg ist nun eine verkehrsberuhigte Zone de rencontre. Am Wochenende wurde eine neue Straßenführung installiert.

So müssen Lieferanten und Linienbusse, um in die Rue du Fossé zu gelangen, eine kleine Verkehrsinsel umfahren. Für Autofahrer, die den „Gruef“ als Abkürzung nutzen wollen, ist die Straße tabu

„Diese Umsetzung war die beste und schnellste Lösung“, erklärte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Montagvormittag. „Wir mussten sicherstellen, dass die Anrainer sowie Händler allzeit noch Zugang zum “Gruef" haben. Auch Kunden, die etwas abholen wollen, dürfen noch hineinfahren. Für den Durchgangsverkehr ist die Straße jedoch verboten.“ Die neue Straßenführung soll dies nun verdeutlichen.

Schilder in der Rue du Fossé zeigen: Hier ist Radfahren erlaubt.
Schilder in der Rue du Fossé zeigen: Hier ist Radfahren erlaubt.
Foto: Gerry Huberty

Zudem werden, um den Durchgangsverkehr auf das Minimum zu beschränken, zu einem späteren Zeitpunkt noch versenkbare Poller installiert.

Es begann als Testphase


Lokales, PK: Mobilité active dans la “rue du Fossé“, 
Fahrrad, Fahrräder, vélo, Foto: Chris Karaba/Luxemburger Wort
Luxemburg-Stadt: Radeln für mehr Aufmerksamkeit
Aus der Rue du Fossé soll eine Fußgängerzone werden. Dies sieht zumindest die Vereinigung ProVelo so.

Seit August war die Rue du Fossé in einer Testphase zwischen der Place Clairefontaine und dem Theaterplatz als provisorische Fußgängerzone ausgewiesen. Die Sperrung sollte zur Attraktivität des Stadtzentrums beitragen sowie eine Verkehrsberuhigung zugunsten von Fußgängern und Radfahrern schaffen.  

Aus diesem Grund gab es Ende September ein gemeinsames Treffen mit dem Schöffenrat, den Einwohnern sowie Geschäftsleuten aus der Rue du Fossé, um über die Zukunft des „Gruef“ zu entscheiden. Das Resultat: Die Mehrheit sprach sich für eine Zone de rencontre aus. 

Bidirektionale Radpiste zwischen Grand-Rue und Knuedler


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Hauptstadt: Aus dem „Gruef“ wird eine Zone de rencontre
Die Rue du Fossé soll künftig verkehrsberuhigend gestaltet werden.

Außerdem soll der Radweg in der Rue du Fossé ausgebaut werden. Denn zwischen der Grand-Rue und dem Knuedler können Radfahrer derzeit nur in Fahrtrichtung fahren. In entgegengesetzter Richtung ist die Durchfahrt verboten. 

Dies soll sich künftig ändern. Wie der Mobilitätsschöffe der Stadt, Patrick Goldschmit (DP), am Montag erklärte, prüfe die Stadtverwaltung eine geplante Umsetzung. 

Allerdings seien vor der Verwirklichung der neuen Radpiste noch einige wichtige Umbauarbeiten an der Straße vonnöten.  

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