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Grüezi aus Fiesch: Ihre Erinnerungen vom Chalet Rosentirli
Lokales 31 2 Min. 23.01.2014

Grüezi aus Fiesch: Ihre Erinnerungen vom Chalet Rosentirli

Das Schweizer Chalet Rosentirli in Fiesch wird vielen Luxemburgern wohl im Gedächntis geblieben sein. Das Luxemburger Wort hat für Sie eine Fotostrecke aus dem zugesandten Bildermaterial zusammengestellt.

(hip) - Das Schweizer Chalet im Hang, genannt „im Wiler“ wird vielen Luxemburgern wohl im Gedächntis geblieben sein. Unzählige Kinder haben in Fiesch im Wallis, während einer Sommer- oder Winterferienkolonie, im Haus Rosentirli der „Croix-Rouge luxembourgeoise“ übernachtet.

Ende der 1960er-Jahre bot das Luxemburger Rote Kreuz Ferienkolonien in dem neu erbauten Feriendorf Fiesch an. Das Gelände war aber so riesig - das Resort zählte etwa tausend Betten-,  dass die Idee entstand ein eigenes persönliches Ferienhaus zu bauen. Ohne die großzügige Spende von Frau Wilhelmy, deren Erbe auch den Bau der Gebäude für Bluttranfusionen ermöglichte, wäre die Umsetzung dieses Gedankens nicht möglich gewesen.

Im Jahr 1976 traf die "Croix-Rouge" die Entscheidung, ein 42,61 Ar großes Grundstück zu kaufen und dort ein Ferienchalet zu errichten. Anfangs sollte sich die Stadtverwaltung Luxemburg an den Kosten beteiligen, zog sich aber von der Investition im Ausland zurück.

Neben den von der „Croix-Rouge luxembourgeoise“ organisierten Ferienkolonien haben seit 1979 auch zahlreiche Schulklassen der Hauptstadt sowie anderer Gemeinden, den Luftkurort Fiesch aufgesucht, damit die Kinder im Sommer oder Winter die Vielfältigkeit der Schweizer Alpen erleben können. 1990 bot das Rote Kreuz die erste gemischte Ferienkolonie an, so dass Jungen und Mädchen gemeinsam eine Ferienkolonie in Fiesch besuchen konnten.

12.000 Übernachtungen pro Jahr

Das Rosentirli ist das ganze Jahr über geöffnet. Zu Beginn gab es pro Jahr weit über 12.000 Übernachtungen im Chalet. Noch bis in die 1990er-Jahre  hinein  wurden konstant etwa 10.000 Übernachtungen gezählt. In den Folgejahren nahmen die Übernachtungen dann aber rasant ab.

„Um zum einen die steigenden Kosten im Zaun zu halten und zum anderen unser Ferienhaus für die Alpenfans wieder attraktiver zu machen, sind wir an die Betreiber des „Sportferien Resort Fiesch“ herangetreten, die auf ein reiches Angebot an Freizeitaktivitäten zurückgreifen können. Darunter befinden sich beispielsweise eine Sport- und Schwimmhalle, eine Kletterwand oder ein Seilpark,“ erklärt Marc Crochet, beigeordneter Generaldirektor des Luxemburger Roten Kreuzes. Das Resort Fiesch übernahm daraufhin am 1. Januar 2014 in einer Partnerschaft auch die Verwaltung des Rosentirli. Die Familie Arnold, die das Haus seit den 1980er Jahren betrieb, zog sich 2012 aus dem Tagesgeschäft zurück.

Mehr über den Rück- und Ausblick des Chalets Rosentirli in Fiesch lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Luxemburger Wort.


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