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16 Verletzte bei Feuer im Gefängnis
Lokales 18.06.2021
Großeinsatz in Schrassig

16 Verletzte bei Feuer im Gefängnis

Der Brand am Freitagmorgen war offenbar schnell unter Kontrolle und gelöscht.
Großeinsatz in Schrassig

16 Verletzte bei Feuer im Gefängnis

Der Brand am Freitagmorgen war offenbar schnell unter Kontrolle und gelöscht.
Foto: Chris Karaba
Lokales 18.06.2021
Großeinsatz in Schrassig

16 Verletzte bei Feuer im Gefängnis

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Nach einer Brandstiftung in einer Gefängniszelle ist am Freitagmorgen eine Person sehr schwer verletzt worden.

In der Haftanstalt Schrassig ist es gegen 6 Uhr am Freitagmorgen zu einem Brand gekommen, bei dem insgesamt 16 Menschen verletzt wurden.

Wie die Gefängnisverwaltung kurz vor 11 Uhr mitteilt, hat ein Insasse in seiner Zelle Feuer gelegt - LW-Informationen zufolge auf der Krankenstation im älteren Teil der Haftanstalt. Der Betroffene erlitt schwere Verbrennungen und wurde nach einer notärztlichen Erstversorung ins Centre des grands brûlés in Metz gebracht. 

Von 22 Aufsehern kamen 14 ins Krankenhaus

Ein zweiter Insasse wurde mit Verdacht auf eine schwere Rauchvergiftung ins Krankenhaus in Kirchberg gebracht. Das hat sich nicht bestätigt. Er soll am Nachmittag bereits in die Haftanstalt zurückkehren.

Ein dritter Insasse sowie alle 22 beim Brand anwesenden Gefängnismitarbeiter wurden noch vor Ort ärztlich untersucht. 14 Aufseher wurden wegen des Verdachts auf eine leichtere Rauchvergiftung zu weiteren Kontrollen ins Centre hospitalier Émile Mayrisch in Esch/Alzette gebracht.  

LW-Informationen zufolge waren zwei Gefängnisaufseher schwerer betroffen. Das wurde auf Nachfrage bestätigt. Stand Freitagnachmittag befindet sich noch einer von ihnen in stationärer Behandlung. Der Andere konnte das Krankenhaus bereits verlassen.

Höchste Alarmstufe für umliegende Rettungsdienste

Vor Ort waren rund 50 Einsatzkräfte des CGDIS im Einsatz, darunter Krankenwagenbesatzungen aus der Hauptstadt, Junglinster und Esch/Alzette sowie Feuerwehreinheiten aus der Hauptstadt, Sandweiler, Hesperingen, Niederanven, Mutfort und Canach. 

LW-Informationen zufolge war aufgrund der besonderen Begebenheiten, die mit einem geschlossenen Strafvollzug einhergehen, die höchste Alarmstufe bei den umliegenden Rettungsdiensten ausgelöst worden. Zudem wurde das Umfeld der Haftanstalt zusätzlich von Polizeikräften abgesichert.

Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchen die Brandursache.

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