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Großeinsatz in Rodange: Hausbrand hält Feuerwehr auf Trab
Am späten Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Rue Charlotte nach Rodange gerufen.

Großeinsatz in Rodange: Hausbrand hält Feuerwehr auf Trab

Foto: Centre d’Incendie et de Secours Pétange
Am späten Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Rue Charlotte nach Rodange gerufen.
Lokales 17.06.2017

Großeinsatz in Rodange: Hausbrand hält Feuerwehr auf Trab

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
In Rodange brannten am Freitagnachmittag das oberste Stockwerk und der Dachstuhl eines Wohngebäudes - die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun.

(C.) - Am späten Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Rue Charlotte nach Rodange gerufen. Hier standen das oberste Stockwerk sowie der Dachboden eines Hauses in Vollbrand.

Service d’Incendie et de Sauvetage de la Commune de Pétange

Aufgrund der Situation wurde sofort entschieden auch die Drehleiter aus Differdingen sowie die Feuerwehr Esch/Alzette mit dem Atemschutzgerätewagen zu alarmieren. Mehrere Truppen mit schwerem Atemschutz bekämpften die Flammen im Innenangriff, sowie auch über die beiden Drehleitern. Erst nachdem es eine Öffnung im Dach gab, und das Gebäude belüftet werden konnte, war es den Truppen möglich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Service d’Incendie et de Sauvetage de la Commune de Pétange

Zur gleichen Zeit waren in den beiden Nachbarhäusern Truppen, teilweise auch unter schwerem Atemschutz, damit beschäftigt diese Wohnungen vor einem kompletten Übergreifen der Flammen zu sichern. Trotz dieser Maßnahmen kam es auch in diesen Wohnungen zu einem erheblichen Sachschaden.

Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Bürgermeister Pierre Mellina machte sich vor Ort ein Bild über den Einsatz, und sorgte dafür, dass die Bewohner der drei betroffenen Häuser in einem Hotel untergebracht wurden.

Es wurde niemand verletzt. Vor Ort waren die Feuerwehren Petingen, SADIFF, Esch/Alzette, jeweils ein Krankenwagen aus Differdingen und Petingen, der Samu aus Esch, der Regionalinspektor, sowie die Brandermittlung und die Polizei Petingen.


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