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Großbaustelle Viadukt Pulvermühle: Brückenschlag Ende des Jahres
Lokales 2 Min. 18.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Großbaustelle Viadukt Pulvermühle: Brückenschlag Ende des Jahres

Das letzte Verbindungsstück aus Stahlrohr wird voraussichtlich Ende des Jahres montiert.

Großbaustelle Viadukt Pulvermühle: Brückenschlag Ende des Jahres

Das letzte Verbindungsstück aus Stahlrohr wird voraussichtlich Ende des Jahres montiert.
Foto: Guy Jallay
Lokales 2 Min. 18.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Großbaustelle Viadukt Pulvermühle: Brückenschlag Ende des Jahres

Die „Jahrhundertbaustelle“ des neuen Eisenbahn-Viadukts Pulvermühle über die Alzette kommt voran. Dennoch wird der erste Zug wohl erst 2019 über die neue Brücke fahren.

(vb) – Die „Jahrhundertbaustelle“ des neuen Eisenbahn-Viadukts Pulvermühle über die Alzette kommt voran. Dennoch wird der erste Zug wohl erst 2019 über die neue Brücke fahren.

„Wir hatten Rückstände auf den Zeitplan, doch die haben wir aufgeholt“, heißt es optimistisch von der CFL. Die Broschüre der CFL zu der Großbaustelle über dem Alzette-Tal – wohl schon etwas älteren Datums – spricht noch von der Fertigstellung im Jahr 2015. Doch das ist schon lange Makulatur ...

Die neue Beton- und Stahlkonstruktion soll nach Auskunft der CFL Mitte oder Ende 2018 fertig sein. „Dann müssen wir noch Änderungen im Stellwerk vornehmen, so dass die ersten Züge 2019 rollen können“, sagt ein CFL-Sprecher.

Die neue Eisenbahnbrücke mit zwei Schienen verläuft parallel zum bestehenden Viadukt aus dem Jahr 1859 und soll dieses entlasten. Auf der neuen Brücke rollt später einmal ausschließlich der Verkehr der Wasserbilliger Strecke, während die Nordstrecke über das alte Viadukt geführt wird.

Derzeit sind die rund 150 Arbeiter damit beschäftigt, ein Loch für das künftige Betonfundament des letzten Brückenpfeilers zu bohren. Um den Jahreswechsel herum wird dann das letzte Verbindungsstück aus Stahl herausgeschoben und damit die Brücke zum Plateau du Rham geschlossen. Im Tunnel unter dem Boulevard d'Avranches gehen die Arbeiten unterdessen weiter. Derzeit werden die Tunnelwände aus Beton abgedichtet und mit Steinen verkleidet. 

Die Betonpfeiler werden später verkleidet, so dass das Viadukt aussieht wie aus einem Guss.
Die Betonpfeiler werden später verkleidet, so dass das Viadukt aussieht wie aus einem Guss.
Foto: Guy Jallay

Auf der Großbaustelle waren Verzögerungen von rund anderthalb Jahren eingetreten, weil festgestellt wurde, dass der Hang unter dem „Perré“ sich bewegte und gegen das alte Viadukt drückte. Mit aufwendigen Arbeiten musste der Hang gesichert und stabilisiert werden. Zusammen mit anderen Faktoren führte dies zu einer erheblichen Kostensteigerung.

Während der erste Gesetzentwurf von 2004 noch von 180 Millionen Euro ausging, wurde das Budget zuerst auf 200 Millionen und schließlich auf 344 Millionen erhöht.

Interessierte können sich in einem eigens von der CFL errichteten Ausstellungscontainer am Schnittpunkt der Montée de la Pétrusse und der Rue Saint-Ulric über die imposante Großbaustelle informieren, dies dienstags bis samstags von 12 bis 16 Uhr. Auch Führungen werden angeboten, Anmeldung unter Telefon 4990-3747.

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