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Großaufgebot sorgt für Sicherheit bei Trauerfeier
Lokales 04.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Großaufgebot sorgt für Sicherheit bei Trauerfeier

Großaufgebot sorgt für Sicherheit bei Trauerfeier

Foto: Laurent Blum
Lokales 04.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Großaufgebot sorgt für Sicherheit bei Trauerfeier

Steve REMESCH
Steve REMESCH
In puncto Sicherheit kommt das Staatsbegräbnis einem Staatsbesuch hoch zehn gleich. Für die Polizei eine Mammutaufgabe.

(str) - Neben dem europäischen Hochadel und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft werden am Samstag auch Tausende andere Menschen aus dem In- und Ausland Abschied von Grand-Duc Jean nehmen. Für die Sicherheitskräfte stellt dies eine Mammutaufgabe dar, denn sie müssen die Sicherheit aller gewährleisten.

Es ist deswegen davon auszugehen, dass heute ein Großteil der insgesamt rund 1 870 Polizisten im Einsatz sein wird. Ein Teil davon wird sicherlich in Galauniform als Teil des Zeremoniells innerhalb des abgesperrten Bereichs eingebunden sein. Dazu kommt eine deutlich sichtbare Präsenz überall dort, wo heute eine große Menschenmenge zu erwarten ist. Und auch die Zugänge zum Stadtzentrum werden besonders gesichert werden.

Staatsbesuch hoch Zehn

Eine wichtige Aufgabe erwartet zudem die Verkehrspolizei. Neben etwa rund 70 Motorradeinheiten, die für die Eskorte eingeteilt sind, müssen andere Beamte dafür sorgen, dass der Verkehrsfluss rund um das Stadtzentrum gewährleistet bleibt. Ähnlich wie bei Staatsbesuchen wird es darüber hinaus auch ein weniger sichtbares Aufgebot geben.

Dieses besteht zum einen aus Zivilpolizisten, die sich unter die Menschenmenge mischen werden und sowohl nach etwaigen Kleinkriminellen Ausschau halten, welche die Gunst der Stunde nutzen wollen, als auch nach Verdächtigen Personen mit anderen Absichten.


Sicherheitskontrolle des Fuhrparks am Tag vor dem Staatsbegräbnis von Grand Duc Jean. SALT Police Hamm / Foto: Steve REMESCH
Staatsbegräbnis: Fuhrpark unter strenger Kontrolle
Das Staatsbegräbnis am Samstag ist ein Ereignis von internationaler Bedeutung. Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden keine Mühen gespart. Teil davon ist auch der Fuhrpark.

In diesem Zusammenhang gilt auch dieser Aufruf der Polizei: Verdächtige Gegenstände und verdächtiges Verhalten sollen unverzüglich Polizisten vor Ort oder der Einsatzzentrale über der Notrufnummer 113 gemeldet werden.

Zum anderen werden für den Fall der Fälle auch Spezialeinheiten versteckt an strategischen Punkten Position beziehen.

Koordiniert wird das Sicherheitsaufgebot, wie bei Großereignissen üblich, in einem gesonderten Kommandoraum in der Leitstelle der Polizei. Denn auch das ist eine der großen Herausforderungen an diesem Tag: Die Sondermissionen zum Staatsbegräbnis verlaufen parallel zu den üblichen Einsätzen. Die reguläre Einsatzkraft und Polizeipräsenz müssen aufrechterhalten werden.





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